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Gäste des Podium-Gesprächs

Das Leben ist schön. Und wir alle wünschen uns, dass unsere Kinder und Kindeskinder auch in eine
schöne und lebenswerte Welt hineingeboren werden. Ökologisch und sozial stehen wir vor großen
Herausforderungen. Wir brauchen Visionen und Lösungen, damit wir unsere Welt positiv, nachhaltig ökologisch und gerecht gestalten und für das Gemeinwohl sinnerfüllt wirtschaften.
Wir möchten mit diesem Motto Impulse setzen und Ideen austauschen.

Effektive Mikroorganismen anzuwenden ist enkeltauglich. Im Haushalt können wir Chemie einsparen und das Abwasser „beleben“. Im Garten sorgen wir für natürliche Produkte und Bodenaktivierung. Wer EM einsetzt, hat sich bereits über die Sinnhaftigkeit Gedanken gemacht und beschlossen, für sich, die Umwelt und auch für die nachfolgende Generation einen positiven Beitrag zu leisten.

Diese Menschen setzen sich mit ihrer Umwelt auseinander, sie möchten Ressourcen schonen, Tierwohl stärken, faire Lebens- und Arbeitsbedingungen schaffen. Enkeltauglich leben ist die Aufforderung, bei unserem Tun an das zu denken, was wir damit hinterlassen. Gefragt sind Kleinigkeiten wie, beim Einkaufen auf Herkunft und Hintergründe zu achten. Aber auch Großartigkeiten, wie alternative Techniken zur Energiegewinnung zu entwickeln und
einzusetzen.

Themen sind Humus aufzubauen und CO2 im Boden zu speichern, unser Grundwasser zu sichern, gesunde Lebensmittel im eigenen Garten anzubauen und uns überlegen, ob unser Tun dem Gemeinwohl nützlich ist.


Dr. Franz Ehrnsperger* ist Senior Chef der Neumarkter Brauerei Lammsbräu. Als Bio-Pionier stellte er seine Brauerei als erster Deutscher auf Bio um. Als Kenner der Bio-Szene und mit viel unternehmerischen Knowhow setzte  er sich mit der Zertifizierung des Neumarkter Bio Wassers gegen eine unerwartet hohe Gegnerschaft durch.

Franz Galler ist Referent für die Gemeinwohl Ökonomie Bayern e.V.. Er ist Gründer der Regionalwährung Sterntaler  und Kursleiter für „Enkeltauglich leben“. Er propagiert Lösungsansätze, die auf Regionalität statt  „Globalisierung“, auf Kooperation statt Konkurrenz und auf Nachhaltigkeit statt Wachstum und Umweltzerstörung  setzen.
Seine, dem Gemeinwohl verpflichtenden Projekte, verfolgt er mit der von ihm gegründeten Sozialgenossenschaft RegioSTAR eG mit einem eigenen Dorfladen, eigenen Permakultur-Projekten und eigener Regionalwährung.

Hans-Jörg Birner ist Bürgermeister der ersten bundesweiten Gemeinwohl zertifizierten Gemeinde. „Die nachhaltige  Kommunalentwicklung war in Kirchanschöring schon immer ein prägendes Element des gemeindlichen  Handelns.
… Gerade kommunale Strukturen bieten besonders gute Voraussetzungen nachhaltiges und gemeinwohlorientiertes Handeln in der Gesellschaft zu verankern!“ Schon lange wurde von ihm die Reinigung der öffentlichen Gebäude der
Gemeinde auf probiotische Reinigung umgestellt.

Dipl. Ing. Dietmar Näser* ist Bodenexperte und Pionier der Regenerativen Landwirtschaft. Sein Fachwissen ist schier  unbegrenzt. Das Ziel seiner Arbeit: stabile Erträge bei geringem Aufwand, fruchtbare Böden als Grundlage für  Produkte, die die Gesundheit von Mensch, Tier und der „Mutter Erde“ erhalten und fördern. In Zeiten des  zunehmenden Preisverfalls für konventionelle landwirtschaftliche Produkte, der steigenden Kosten und der  zunehmenden Umweltprobleme sind das wichtige Zukunftskriterien für jeden Erzeuger.

Friedrich Wenz* ist das Pendant zu Dietmar Näser. Gemeinsam verbreiten sie ihr Wissen zum Humusaufbau und zur  nachhaltigen regenerativen Landwirtschaft. Über viele Jahre entwickelte er das EcoDyn Konzept (pflugloser Ackerbau) und vermittelt nun methodische und fachliche Kompetenz in den sogenannten Bodenkursen, z. B.
Humusaufbau mit dem Einsatz von Fermenten.

Rainer Auer ist Bürgermeister der Gemeinde Stephanskirchen. Er kandidiert für das Amt des Rosenheimer  Landrates und ist als Kommunalpolitiker ständig mit den Fragen der Zukunft konfrontiert. Er sagt: „Ich selber habe in  Stephanskirchen gelernt, dass die verschiedenen Fraktionen am besten zusammenarbeiten, wenn Sie sich ordentlich  über Themen unterhalten und dabei nicht ihren Wahlerfolg oder ihre Popularität als Priorität sehen.“

 Christoph Fischer* ist Geschäftsführer und Inhaber von EM-Chiemgau. Neue Wege – neue Ethik in der  Landwirtschaft ist das, wofür sein Herz schlägt. Sein Credo, die Welt mit Herz, Verstand, Tatkraft und einem Prozess  der Bewusstseinsveränderung zu verbessern. Und das tut er mit der Produktion und der Entwicklung immer neuer  EM-Produkten und Lösungsansätzen.
Er gründete 2006 die Bewegung „Zivilcourage – für Agro-Gentechnikfreie  Landkreise“, der sich bis zuletzt 32 Landkreise mit über 30.000 Befürwortern anschlossen. Mit Idealismus baut er  Brücken zwischen konkurrierenden Lagern und so ist ihm und vielen gleichgesinnten Freunden zu verdanken, dass  Bayern und letztlich auch Deutschland den Anbau von GVO (gentechnisch veränderte Organismen) verboten hat.

Günter Grzega, Dipl. Bankbetriebswirt, ist emeritierter Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München eG, Vorsitzender des Nachhaltigkeits-Beirats der Bank sowie Botschafter der Gemeinwohl-Ökonomie. Von 2010 bis 2015 war er Vorstandsvorsitzender des „Senatsinstitut für gemeinwohlorientierte Politikberatung“ in Bonn. Zuletzt erschien von ihm „Die Vorstufe zum Paradies – für uns alle“. Als „Botschafter der Gemeinwohl-Ökonomie“ vertritt er die These, dass die Gemeinwohl-Ökonomie ein Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell der Schlüssel für eine gelingende Zukunft sowohl der aktuellen, als auch künftiger Generationen ist.

Gerald Dunst ist Pionier und Hauptinitiator des Humusaufbauprojektes innerhalb der Öko-Region Kaindorf in  Österreich. Dort wird seit mehr als einem Jahrzehnt erfolgreich ein regionaler CO2 Zertifikatshandel geführt. Viele Jahre Erfahrung und Ausdauer stecken in diesem Projekt. Seine Erfahrungen in der Kompostproduktion, zum  Humusaufbau und in der Terra Preta Technologie, gibt er in seiner Akademie an unzählige Landwirte und Gärtner  weiter. Nach langer Beratertätigkeit im Kompostwesen, hat er ein eigenes Unternehmen gegründet, in dem er sein  Wissen in gute „Sonnenerde“ umsetzt. Er leitet federführend die Kooperation mit dem künftigen „Humus-Förder- Verein Deutschland“ und stellt sein Wissen und Erfahrungen der Öko-Region Kaindorf der letzten elf Jahre zur Verfügung.

*Mitbegründer und Unterstützer des Humus-Förder-Programm Vereins Deutschland (i. G.)

Moderation: Angelika Ertl-Marko

Ing. Angelika Ertl -Marko  hat die Ausbildung zur Gartengestalterin und Landschaftarchitektin und Gärtnerei im in Wien absolviert. Was ist Gärtnerin in dritter Generation im Gartenbaubetrieb. Ihr großes Interesse galt immer dem Humusaufbau und der ökologisch nachhaltigen Bewirtschaftung der  Gärten. Seit 20 Jahren ist sie die ORF Bio-Gärtnerin.
Für Angelika Ertl-Marko ist es wichtig das Thema Humusaufbau in die Privatgärten zu bringen und Wissen über die Zusammenhänge von Boden und Gesundheit zu transportieren.
Um viele Menschen zu bewegen bietet sie mit „ Oliva Reisen „ Ausflüge an, wo die Wissensvermittlung im Vordergrund steht. Biergarten, nachhaltiges Gärtnern, Biodiversität  und Humusaufbau sind die vorrangigen Themen.
Angelika ist Humusbotschafterin in der ÖkoRegion Kaindorf und arbeitet mit Gerald Dunst zusammen.

Autorin der Bücher „Jetzt haben wir den Salat“ und „Das große Boden ABC
Ihr erstes Buch übers Bio-Gärtnern „jetzt haben wir den Salat“ wurde ein Riesen Erfolg und war 3 Monate Bestsellern Nummer eins in Österreich. Auch das zweite Buch „das große Boden ABC“ welches heuer im Frühjahr erschienen ist, ist ein Riesen Erfolg.

Www.olivareisen.at

Www.angelikaertl.at

professionelle Moderatorin bei ORF und vielen anderen Events