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Infos zu den Referenten

Wir freuen uns auf das interessante Vortragsprogramm. Die Referenten sind allesamt Pioniere auf ihrem Gebiet. Nachfolgend einige Informationen zu ihnen und ihrem Vortrag.

Programm-EM-Tage-2019

Referenten geordnet nach Themengebiete:

GASTGEBER

Christoph Fischer, Geschäftsführer EM-Chiemgau - Samstag/Sonntag

Christoph Fischer

Christoph Fischer

Geschäftsführer EM-Chiemgau
Vortragsthema: “Brücken zu einem enkeltauglichen Leben”

Vor 25 Jahren begann der ehemalige Landschaftsgärtner auf selbständiger Basis Landwirte in der Region Chiemgau zu beraten. Die Christoph Fischer GmbH bietet heute nachhaltige Produkte und Lösungen für die Landwirtschaft, für Haushalt und Garten. Das Unternehmen ist inzwischen einer der führenden Hersteller für Effektive Mikroorganismen in Deutschland und hat in diesem Bereich umfangreiche Forschungsarbeit geleistet. Das Familienunternehmen produziert heute mehr als 30 eigene EM-Produkte und will so eine möglichst naturschonende und dem Gemeinwohl orientierte Lebensweise unterstützen.

Christoph Fischer: Bei diesen Milchviehbetrieben lag der Schwerpunkt auf der Optimierung betrieblicher Kreisläufe und positiver Milieusteuerung bei Gülle- und Silageauf-bereitung. Durch die dabei gesammelten Erfahrungen und die mit den Landwirten zusammen entwickelten Lösungsmöglichkeiten, entstand das System „Rosenheimer Projekt“, nach dem inzwischen über 1.000 Betriebe arbeiten und welches kontinuierlich weiter entwickelt wird. Dadurch haben sich inzwischen auch praktikable Lösungen für Profigärtner und Landwirte mit Sonderkulturen etabliert, die seit Jahren erfolgreich umgesetzt werden. Um große Betriebe zur Umstellung auf die innovativen Produkte zu motivieren, werden beispielsweise  Winzergenos-senschaften von Experten fachlich begleitet. Neben der positiven Milieusteuerung steht hier der Humusaufbau im Fokus mit dem Ziel einer regenerativen Landwirtschaft.

Sein Unternehmen „EM Chiemgau“ ist inzwischen über die Landesgrenzen hinaus bekannt und bietet neben landwirtschaftlicher Fachberatung auch umweltverträgliche Lösungen für alle Bereiche des Lebens. Einige seiner Produkte sind Fibl-gelistet bzw. mit dem Bio-Siegel zertifi-ziert. Der Familienbetrieb mit Standort Stephanskirchen/Högering ist zu einem interessanten Arbeitgeber gewachsen. Seit 2016 werden in der angeschlossenen Chiemgau Akademie Fach-veranstaltungen rund um eine nachhaltige Lebensweise veranstaltet und gerne besucht. Ende 2018 hat der Betrieb den Prozess der Gemeinwohl-Zertifizierung als einer der Vorreiter im Süddeutschen Raum erfolgreich durchlaufen um bisherige Arbeitsabläufe zu hinterfragen und den Grundgedanken vom Handeln zum Wohle von Mensch und Umwelt zu unterstreichen.

Durch sein Bewusstsein um die Notwendigkeit behutsam mit unserer Umwelt umzugehen, gründete Christoph Fischer neben seinen betrieblichen Tätigkeiten 2006 die Arbeitsgemeinschaft Zivilcourage, eine AG für gentechnikfreie Landkreise. Sie wurde in den Folgejahren zur erfolgreichsten anti GVO Bewegung Bayerns, die maßgeblich zur Verhinderung der Agro-Gentechnik Einführung in Bayern beigetragen hat.

Aufgerüttelt durch die Effekte des Klimawandels erarbeitet er zusammen mit einer kleinen Gruppe Experten ein Humusförderprojekt. Als Basis für einen erfolgreichen Humusaufbau hat sich ein System bewährt, das mit Untersaaten und Zwischenfrüchten arbeitet, deren reichhaltige Nährstoffe mit Hilfe eines speziellen Ferments zur Flächenrotte erhalten bleiben und das die Bindung von Kohlenstoff im Boden unterstützt. Ziel dieser Vision ist es, die natürlichen Lebensgrundlagen (künftiger Generationen) zu erhalten.

 

GARTEN:

Rainer Steidle, Gärtnermeister aus Attl - Samstag


Steidle-Rainer

Rainer Steidle
Gärntermeister in der Gärtnerei Attl bei Wasserburg
Seit nunmehr 15 Jahren setzt Gärtnermeister Rainer Steidle die Effektiven Mikroorganismen in der Gärtnerei ein. Dieser Weg führte ihn zu einer gänzlich chemiefreien Kultivierung von Gemüse.  Auch im Zierpflanzenbau kann fast ausnahmslos auf den Einsatz von Chemie verzichtet werden.
Die Pflanzen sind gesund und ertragreich, das Gemüse schmackhaft und lange lagerfähig und das Arbeiten in den Gewächshäusern wird nicht mit Pestiziden oder Insektiziden belastet.

Rainer Steidle erzählt:

“Die Jahre vergingen und ich wurde Gärtner, legte die Meisterprüfung ab, produzierte Gemüse und Zierpflanzen, gründete eine Familie, baute ein Haus.
Im Gartenbau lag mein Fokus beim Pflanzenschutz. Welchen Schädling konnte ich finden und mit welchen Mitteln werde ich diese los, war die Vorgehensweise. Immer häufiger, immer intensiver gestaltete sich der Pflanzenschutz.
Meine damaligen Gedanken passten genau in das System oder bestimmte das System die Gedanken?
2005 kam die Wende, ich begann mit EM, Pflanzenstärkung und Homöopathie zu arbeiten. 2006 sah ich die extrem großen Unterschiede. Schritt für Schritt wurden künstliche Dünger und chemische Pflanzenschutzmittel durch natürliche Produkte ersetzt. Ich lernte andere Menschen kennen und begann, anders zu denken. Nachdenken und Vordenken – über meinen Schöpfungsauftrag, über soziales Gefüge und geistige Fragen sind heute für mich wichtig.

Haben Sie sich auch schon einmal die Frage gestellt, was unser Denken beeinflusst? Eigentlich alles, was wir über unsere Sinne aufnehmen. Besonders dramatisch sind dabei Chemikalien in unserer Raumluft, Atmosphäre, Wasser und vor allem in den Nahrungsmitteln. Ständig und überall nehmen diese Einfluss auf unseren Willen, unser Denken, unser Tun – wir sind dadurch scheinbar so gefangen, dass wir unsere Lebensgrundlage zerstören ohne zu reagieren, obwohl wir es wissen. Diese Erkenntnisse motivieren mich in besonderer Weise für den Gartenbau, als wesentliche Lebensgrundlage, um Lösungsmöglichkeiten zu finden.”

Neben seinen Vortrag „Der EM- Garten im Jahreslauf” kann man ihn an seinem Stand antreffen, wo er gern sein Wissen und seinen großen Erfahrungsschatz weitergibt.

Dierk Augustin, Obstbauer in Demeterqualität - Sonntag

Dierk Augustin

Vortragsthema: “Der Obsthof Augustin”

Ein Hof mit Geschichte

Ein Gebäude mit reichlich Geschichte. Schon als die Vorfahren der Familie Augustin das beeindruckende Fachwerkgebäude im Jahr 1712 errichteten, stand der Betrieb ganz im Zeichen des Obstbaus – und der Familie. Denn seit über 300 Jahren ist der Hof in Familienhand und wird bis heute von Generation zu Generation weitergegeben.


Der Obsthof Augustin
“Ein Gebäude mit reichlich Geschichte. Schon als die Vorfahren der Familie Augustin das beeindruckende Fachwerkgebäude im Jahr 1712 errichteten, stand der Betrieb ganz im Zeichen des Obstbaus – und der Familie. Denn seit über 300 Jahren ist der Hof in Familienhand und wird bis heute von Generation zu Generation weitergegeben.

Als wir, Katrin und Dierk Augustin, 1990 unseren Apfelhof auf ökologischen Anbau umstellten, ging es uns vor allem um zwei Dinge: Wir wollten möglichst nachhaltig, im Einklang mit der Natur produzieren. Und wir wollten Äpfel so anbauen, dass davon möglichst viele Menschen profitieren – vor allem unsere Mitarbeiter und Kunden. Mit der Umstellung auf den anspruchsvollen Demeter-Anbau im Jahr 2001 rückten diese Ziele noch stärker in den Fokus.”


Qualität, von der alle profitieren
“Dass unser Obst eine besondere Qualität hat, bestätigen unsere Kunden immer wieder. Ihnen fällt auf, wie lange sich Augustin-Äpfel lagern lassen. Regelmäßig bedanken sich auch langjährige Apfel-Allergiker bei uns, dass sie mit unseren Früchten endlich wieder Äpfel gefunden haben, die sie problemlos vertragen.

Doch unsere naturnahen Anbauverfahren verbessern nicht nur die Obstqualität, sie schonen auch die Umwelt. Unsere Böden sind lebendig und fruchtbar, auf unseren Flächen tummeln sich unzählige Arten verschiedenster Kleintiere und ein Eintrag synthetischer Chemikalien findet nicht statt. Ein schonender Umgang mit den Ressourcen, vom dem wir letztlich alle profitieren.”
www.bioaugustin.de

Ing. Angelika Ertl-Marko, bekannt aus dem ORF-Fernsehen - Sonntag

ng. Angelika Ertl-Marko - EM im Hobbygarten (ORF) Geschäftsführerin, Buchautorin, Gartenexpertin & Reisebegleiterin Angelika Ertl-Marko, ist gelernte Gärtnerin in der dritten Generation, Gartengestalterin und Floristin. Seit Jahren gibt sie ihr Wissen in den Gartentipps weiter, die Woche für Woche in „Steiermark heute“ (ORF) gesendet werden. Darüber hinaus hat die umtriebige Gärtnerin ein Reisebüro gegründet: Oliva Reisen hat sich den Gartenreisen verschrieben, die unter fachkundiger Anleitung zu den schönsten Gärten rund um den Globus führen. Letztes Jahr ist Ihr Buch „Da haben wir den Salat“ erschienen und stand schon bald auf den Beststellerlisten. In Ihrem stimmungsvollen Vortrag geht es um die Lebensgrundlage Humus, das Universum unter unseren Füßen und Geheimnis gesunder Lebensmittel. www.angelikaertl.at

Geschäftsführerin, Buchautorin, Gartenexpertin & Reisebegleiterin

Ing. Angelika Ertl -Marko  hat die Ausbildung zur Gartengestalterin und Landschaftarchitektin und Gärtnerei im in Wien absolviert. Was ist Gärtnerin in dritter Generation im Gartenbaubetrieb. Ihr großes Interesse galt immer dem Humusaufbau und der ökologisch nachhaltigen Bewirtschaftung der  Gärten. Seit 20 Jahren ist sie die ORF Bio-Gärtnerin.
Für Angelika Ertl-Marko ist es wichtig das Thema Humusaufbau in die Privatgärten zu bringen und Wissen über die Zusammenhänge von Boden und Gesundheit zu transportieren.
Um viele Menschen zu bewegen bietet sie mit „ Oliva Reisen „ Ausflüge an, wo die Wissensvermittlung im Vordergrund steht. Biergarten, nachhaltiges Gärtnern, Biodiversität  und Humusaufbau sind die vorrangigen Themen.
Angelika ist Humusbotschafterin in der ÖkoRegion Kaindorf und arbeitet mit Gerald Dunst zusammen.

Autorin der Bücher „Jetzt haben wir den Salat“ und „Das große Boden ABC
Ihr erstes Buch übers Bio-Gärtnern „jetzt haben wir den Salat“ wurde ein Riesen Erfolg und war 3 Monate Bestsellern Nummer eins in Österreich. Auch das zweite Buch „das große Boden ABC“ welches heuer im Frühjahr erschienen ist, ist ein Riesen Erfolg.

Www.olivareisen.at

Www.angelikaertl.at

professionelle Moderatorin bei ORF und vielen anderen Events

Vortrag:  “Humus, das große Boden ABC – alles rund um Humusaufbau im Biogarten”
www.angelikaertl.at

Barbara Geiger, Schauspiel - Fräulein Brehms Tierleben - Sa/So

Barbara-Geiger_HP

Barbara Geiger
Schauspielerin, Autorin und Regisseurin

Die Zeiten, in denen Forschungsergebnisse in universitären Bibliotheken verstauben, sind vorbei! Das sinnliche Bühnenabenteuer  verbindet handfeste Wissenschaft, praktische Feldforschung und tiefe Einblicke in tierische Zusammenhänge zu einem theatralischen Ganzen und weckt Neugierde für die wilde Tierwelt Europas.
Barbara Geiger, Autorin und Regisseurin der Theaterstücke, hat hierfür in enger Kooperation mit den Wissenschaften Erstaunliches und Wissenswertes über Europas Fauna zusammen getragen und in der reizenden Protagonistin Fräulein Brehm eine Figur erfunden, die es versteht, tierische Einblicke der besonderen Art zu ermöglichen –
mit dem Segen der Wissenschaft versteht sich!

Schauspiel – die Kuh

Bos primigenius taurus – Die Kuh – Samstag
Für die Kuh lernte das Fräulein Kuhaeli, tanzte mit Stieren und wurde Zeuge harmonischen Familienlebens. Es wurde das Innerste dieser sanften Wesen belauscht, die Geheimnisse alter Rinderrassen gelüftet, Zeugen bäuerlicher Weisheit vergangener Jahrhunderte. Als elfte Tierart im Fräuleinreigen steht sie den wilden Kollegen in nichts nach. Donnergrollend beginnt die Reise zu einem Tier, dem der Mensch so viel zu verdanken hat. Es wird dramatisch, mit Kindsentführung, Weideschuss, Bonbonfabriken und Kuh-BH, Findernagelballett und Flüstertüten vom Feinsten.

Der Regenwurm – Sonntag
Lumbricus terrestris  – König der Tiere
Ein altes Sprichwort lautet: Der liebe Gott weiß, wie man fruchtbare Erde macht und hat das Geheimnis den Regenwürmern anvertraut. Was König Regenwurm und sein Hofstaat alles anstellen, damit es überhaupt Leben auf dem Blauen Planeten gibt, das wissen Eingeweihte recht gut. In einer Handvoll fruchtbarer Erde stecken mehr Lebewesen, als es Menschen auf der Welt gibt. Fräulein Brehm macht den Bewohnern des Edaphons den Hof, weiß das unsichtbare Leben unter der Erdoberfläche sichtbar zu machen, wie es Homo sapiens so noch nicht kennt!


Stiftung & Team

Um die Projektreihe Fräulein Brehms Tierleben mit einem funktionierenden Hut auszustatten – jedes Fräulein sollte einen solchen haben – wurde 2011 die Stiftung Fräulein Brehms Tierleben GmbH von Stephan Lux und Barbara Geiger gegründet.
Durch die Gemeinnützigkeit wird gewährleistet, dass sämtliche Einnahmen in die Weiterführung der Reihe fließen können, langfristiges Wirtschaften durch die bundesweite Einführung der Veranstaltungen erreicht wird, Spendenquittungen ausgestellt und Sponsoren gefunden werden können.

Prof Dr. Konrad Steiner, Lehrer - Sonntag

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Prof Dr. Konrad Steiner
ist Lehrer an der HBLA Ursprung (Höhere Bundeslehranstalt für Landwirtschaft; Umwelt- und Ressourcenmanagement) bei Salzburg. Seine Unterrichtsprojekte wurden 55-mal national und international ausgezeichnet, darunter 2x der Teacher`s Award der Industriellen Vereinigung.
Er berät auch Firmen bei der Umsetzung nachhaltiger Themen oder Entwicklungen.
Vortragsthema: “Artenschutz in Bauernhand – Beispiele aus Österreich”

LANDWIRTSCHAFTLICHE VORTRÄGE

Friedrich Wenz, Bodenexperte

Friedrich_Wenz

Friedrich Wenz
Bodenexperte
Friedrich Wenz befasst sich seit vielen Jahren mit der Regenerativen Landwirtschaft. Sein Ziel ist es, die Wirtschaftlichkeit der Landwirtschaftsbetriebe zu stärken. Dazu sind stabile und hohe Erträge bei möglichst wenig Aufwand notwendig. Ansteigender, lebend verbauter Boden-Kohlenstoff als Nährhumus liefert Nährstoffe, verbessert die Pflanzengesundheit und unterdrückt den Unkrautwuchs. Die Regeneration des Boden-Kohlenstoffgehaltes erfolgt während der Anbauverfahren mit den gleichen Methoden, die für hohe und stabile Erträge erforderlich sind. Sein eigener Betrieb, einer der ältesten Biobetriebe in Deutschland, ist Forschungs- und Versuchsstation.
www.humusfarming.de
Vortragsthema: “Von der Wüste zum Paradies – Pflanzen als Wegbereiter”

Gerald Dunst, Humus-Experte - Samstag


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Gerald Dunst
ist Hauptinitiator des Humusaufbauprojektes innerhalb der Öko-Region Kaindorf. Er wird darüber berichten, dass nun auch der regionale CO² Zertifikatshandel in Deutschland starten wird.
Vortragsthema: “Humusaufbau kombiniert mit CO2-Zertifikat-Handel”

Zusätzlich wird er in der Landwirtschaftshalle einen Fachvortrag zum Thema “Humusaufbau in der Praxis” halten.

Das Humusaufbau-Projekt

In den letzten Jahrzehnten wurde weltweit „humuszehrend” gewirtschaftet – das heißt, dass die Humusreserven der Ackerböden durch die Bewirtschaftung (Bodenlockerung, Handelsdünger, Spritzmittel, Monokulturen etc.) reduziert wurden. Im Vergleich zu den 1930er-Jahren haben wir nur mehr ein Drittel bis maximal die Hälfte des ursprünglichen Humusvorrates im Boden.

Durch eine Änderung der Bewirtschaftungsweise von Ackerflächen kann im Boden Humus aufgebaut sowie langfristig stabilisiert werden und nicht als CO2 in die Atmosphäre entweichen. Ziel ist es auch, die Böden in möglichst kurzer Zeit zu sanieren. Die einzelnen Landwirte werden dabei fachlich informiert und entsprechend geschult.

Ökoregion Kaindorf 

Susanne Vierthaler - unser Weg zum EM-Weinbau - Samstag

Susanne-Vierthaler-2019

Susanne Vierthaler
Landwirtin im Weinbau

begann vor 10 Jahren mit ihrem Mann Josef ihren Weingarten auf das Rosenheimer System umzustellen. Seit dieser Zeit wird fermentierte Organik zurück in den Weingarten ausgebracht und EM zur Pflanzenstärkung gespritzt…2018 ernteten sie einen Spitzenwein, der an den EM-Tagen vorgestellt wird.

Wie es zur Betriebsumstellung kam:

Wir, Susanne und Josef Vierthaler bewirtschaften gemeinsam einen Obst- und Weinbaubetrieb im Blumen- und Weindorf Sasbachwalden. Ausgelöst durch Susannes allergischer Reaktionen nach der Arbeit im Weinberg begannen wir vor über 10 Jahren über unsere Art der Bewirtschaftung nachzudenken.

Wir suchten die Ursache und setzen seit 2009 EM, Pflanzenkohle und Gesteinsmehl in unserem Familienbetrieb erfolgreich ein. Seither achten wir auf nachhaltige und umweltfreundliche Bewirtschaftung. Dieser Wandel ist einigen Menschen im Umfeld aufgefallen und hat ihr Interesse geweckt. Deshalb geben wir seitdem unsere Erfahrungen bei Gesprächen und Seminaren weiter. Daraus hat sich auch schon eine Gruppe von EM Anwendern in unserer Winzergenossenschaft gebildet.

Vierthaler_Susanne_und_Josef

Wir sind jetzt mit dieser Winzergruppe auf dem Weg der regenerativen Landwirtschaft im Weinbau und stellen dies bei den EM Tagen vor.

www.susannevierthaler.de

LANDWIRTSCHAFTS-SYMPOSIUM

 

Referenten Landwirtschafliches Symposium


Im Rahmen der EM-Tage findet heuer ein eigenes kleines Symposium für die Regenerative Landwirtschaft in einem Nebengebäude statt.
Referenten des Programms für Regenerative Landwirtschaft:


Für die EM-Tage hat sich Christoph Fischer mit Dietmar Näser und Friedrich Wenz zwei Boden-Spezialisten eingeladen. Sie gelten als Pioniere der Regenerativen Landwirtschaft.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Regeneration des lebend verbauten Kohlenstoffes im Boden durch Humusaufbau und die Wiederherstellung der mikrobiellen Prozesse durch die Förderung der Interaktion zwischen Pflanzen und Bodenleben. Damit werden stabile Erträge bei geringerem Aufwand und einer besseren Qualität der landwirtschaftlichen Produkte erreicht.
Unterstützt werden sie von den beiden Praktikern Gerhard Weißhäupl und Franz Brunner.
Sie erläutern Hintergründe und Praxiserfahrungen. Es wird zudem praktische Vorführungen zur Flächenrotte und Tiefenlockerung direkt vor Ort geben.
Zum Thema Bodenproben entnehmen und wie der Humusgehalt daraus errechnet wird spricht Wolfgang Abler.
Die Regenerative Landwirtschaft und damit verbunden der Humusaufbau bietet den Landwirten zusätzlich neue Chancen und Ertragsquellen. Durch die Speicherung von CO2 durch Humusaufbau im Boden können Landwirte in den Handel mit CO2-Zertifikaten einsteigen. Gerald Dunst, Hauptinitiator des Humusprojektes innerhalb der Ökoregion Kaindorf, wird in seinem Vortrag die Möglichkeiten und Voraussetzungen des regionalen
CO2-Zertifikatehandel vorstellen.

Dietmar-Näser

Dipl. Ing. (FH) Dietmar Näser
Grüne Brücke – Büro für Regenerative Landwirtschaft

Dietmar Näser ist seit fast 20 Jahren im Bereich der Pflanzenbauberatung selbstständig. Zuvor war er verantwortlich für den Pflanzenschutz in einem Betrieb in Ostsachsen mit mehr als 3.000 Hektar Nutzfläche. Die Regenerative Landwirtschaft wurde in den vergangenen Jahren ein Hauptschwerpunkt seiner Arbeit. Dazu ist er oft mit Spaten und Sonde direkt vor Ort bei den Betrieben unterwegs. Seine Vision ist die Einbeziehung des Bodenlebens und des Stoffwechsels der Pflanzen in die täglich zu treffenden Entscheidungen eines Betriebsleiters. Als Bodencoach und Trainer vermittelt er seine Kenntnisse an Praktiker. Als Buchautor gibt er wichtige Handlungsanweisungen für eine nachhaltige Regenerative Landwirtschaft.
Vortragsthema: “Auf der Spur des Lebens: Warum wird ein guter Ackerbau besser und effizienter mit Ferment Produkte?”

www.gruene-bruecke.de



Friedrich_Wenz

Friedrich Wenz
Bodenexperte
Friedrich Wenz befasst sich seit vielen Jahren mit der Regenerativen Landwirtschaft. Sein Ziel ist es, die Wirtschaftlichkeit der Landwirtschaftsbetriebe zu stärken. Dazu sind stabile und hohe Erträge bei möglichst wenig Aufwand notwendig. Ansteigender, lebend verbauter Boden-Kohlenstoff als Nährhumus liefert Nährstoffe, verbessert die Pflanzengesundheit und unterdrückt den Unkrautwuchs. Die Regeneration des Boden-Kohlenstoffgehaltes erfolgt während der Anbauverfahren mit den gleichen Methoden, die für hohe und stabile Erträge erforderlich sind. Sein eigener Betrieb, einer der ältesten Biobetriebe in Deutschland, ist Forschungs- und Versuchsstation.
www.humusfarming.de
Vortragsthema: “Erträge sind kein Zufall – Bodenleben und Pflanzenleistung kontrollieren”


Weisshäupl_Gerhard


Gerhard Weißhäupl, langjähriger Praktiker der Regenerativen Landwirtschaft

Vortex Energie

Seit mehreren Generationen bewirtschaftet die Familie Weißhäupl den Hof in Haibach ob der Donau in Oberösterreich, seit 2003 biologisch. Zum Betrieb gehören 35 Hektar Ackerland, 10 Hektar Grünland und 1.600 Legehennen. Gerhard Weißhäupl ist mit seinem Unternehmen VORTEX Energie GmbH einer der Pioniere der Regenerativen Landwirtschaft. Ihm ist es mit der Art der Bewirtschaftung und dem Einsatz von Humustee gelungen innerhalb 10 Jahren den Humusgehalt auf 2,8% zu steigern.

Gerhard Weißhäupl versteht sein Handwerk. Alles muss praktikabel sein, alles muss Sinn machen.
Die Ackerfräsen hat er gemeinsam mit Dietmar Näser und Friedrich Wenz für den optimalen Einsatz konfiguriert. Die Kompostteemaschinen wurden gemeinsam mit Frau Dr. Ingrid Hörner für den europäischen Markt entwickelt. Seine Felder sind gleichzeitig Forschungs- und Testflächen.
Vortragsthema: “Bewährte Methoden zum Humusaufbau”

www.komposttee.at www.ackerfräse.at


Franz-Brunner

Franz Brunner,langjähriger Praktiker der Regenerativen Landwirtschaft

Franz Brunner ist seit langem Praktiker nach dem Konzept der regenerativen Landwirtschaft. Seit 24 Jahren bewirtschaftet er seinen viehlosen Ackerbaubetrieb biologisch. Er verfügt über eine lange Erfahrung mit trockenen Böden, Tiefenlockerung und dabei verwendeten Fermenten um den Effekt zu optimieren.

Vortragsthema: “Erfahrungsbericht Humusaufbau”

www.humus-macht-leben.com


Wolfgang_Abler

Wolfgang Abler, Bodenproben per GPS
organisiert GPS genaue Bodenproben um den Anteil an gebunden Kohlenstoff durch Humusaufbau im Boden festzustellen. Dies ist die Grundlage für die Teilnahme am geplanten Humus-Förder-Programm, gekoppelt mit CO2 Zertifikatehandel. Wolfgang Abler stellt den genauen Ablauf der Boden-Proben-Entnahme vor.

Vortragsthema: “Nutzen und Durchführung der Bodenproben”

www.carbocert.de

REINIGUNG

Erika Kirschner, EM-Reinigung - Samstag

Erika-Kirschner

Erika Kirschner
EM-Beraterin bei EM-Chiemgau

Erika Kirschner ist langjährige Mitarbeiterin bei EM-Chiemgau und im Bereich EM-Reinigung eine Expertin. Alle Erfahrungen die Kunden bei der EM-Reinigung erfuhren, hat Erika in der Praxis getestet. Für sie ist das Reinigen mit EM Routine und eine Selbstverständlichkeit.

Vortragsthema: Reinigung mit EM-Produkten

Hannes Lichtsmanneger, Hotelier - Samstag

Hannes Lichtmannegger

Hannes Lichtmannsegger ist Inhaber des Berghotel Rehlegg in der Ramsau bei Berchtesgaden.
In diesem Hotel übernachtet man CO² positiv. (Zertifiziert wurde das Berghotel von der Qualitätsinitiative VIABONO.) Seit mind. 5 Jahren ist er bemüht, alles für seine rund 44000 Gäste im Jahr aus der Region zu beziehen. Inzwischen hat er über 90 Lieferanten aus der engsten Umgebung. Mit vielen Landwirten steht er in enger Kooperation. Ein Landwirt züchtet für das Hotel das fast ausgestorbene Alpenschwein, andere züchten Forellen oder beliefern ihn mit Freilandeiern. Seit über fünf Jahren wird das gesamte Hotel mit EM-Mikrorein geputzt. Fazit: weniger Krankenstand bei den Reinigungskräften, kürzere Putzzeiten bei gleichem finanziellem Aufwand.
www.rehlegg.de

Vortragsthema: “Berghotel “Rehlegg”  Nachhaltig – Regional – Naturverbunden”

GEMEINWOHL

Günter Grzega, Dipl. Bankbetriebswirt, - Samstag


Grzega Günter

Günter Grzega, Dipl. Bankbetriebswirt,
Er ist emeritierter Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München eG, Vorsitzender des Nachhaltigkeits-Beirats der Bank sowie Botschafter der Gemeinwohl-Ökonomie. Von 2010 bis 2015 war er Vorstandsvorsitzender des “Senatsinstitut für gemeinwohlorientierte Politikberatung” in Bonn. Zuletzt erschien von ihm “Die Vorstufe zum Paradies – für uns alle”

Vortragsthema: “Gemeinwohl-Ökonomie statt Neoliberalismus”

Informationen zum Vortrag:

Diese Wirtschaft tötet (Papst Franziskus) – Gibt es eine humane Alternative zum bestehenden Wirtschafts-System?
Papst Franziskus hat nicht nur in seinem Lehrschreiben „Evangelii Gaudium“ mit aller Deutlichkeit auf die Verwerfungen der neoliberalen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung mit dem Satz „Diese Wirtschaft tötet“ hingewiesen, sondern seine „Sorge für das gemeinsame Haus“ in seiner sogenannten Umwelt-Enzyklika „Laudato si`“ nochmals deutlich aufgezeigt. Er schreibt beispielsweise:  „Wenn die Produktion steigt, kümmert es wenig, dass man auf Kosten der zukünftigen Ressourcen oder der Gesundheit der Umwelt produziert.

Wenn die Abholzung eines Waldes die Produktion erhöht, wägt niemand in diesem Kalkül den Verlust ab, der in der Verwüstung eines Territoriums, in der Beschädigung der biologischen Vielfalt oder in der Erhöhung der Umweltverschmutzung liegt. Das bedeutet, dass die Unternehmen Gewinne machen, indem sie einen verschwindet kleinen Teil der Kosten einkalkulieren und tragen.“

Franziskus beschreibt treffend die Realität der aktuellen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, bei der inzwischen alle Lebensbereiche einer grundsätzlich monetären Bewertung unterliegen, nämlich der Ideologie des Neoliberalismus, also der Ideologie der Gewinnmaximierung als oberstes Ziel allen Wirtschaftens.

Aber nicht nur Papst Franziskus ist in großer „Sorge für das gemeinsame Haus“, sondern auch zahlreiche weltliche Organisationen, z. B. der Club of Rome, der in seinem neuen Bericht mit dem Titel „Wir sind dran“ ungeschminkt aufzeigt, dass die Wachstumsideologie auf dem Weg ist, unseren Planeten und damit die Zukunft kommender Generationen zu zerstören.

Aber gibt es schon eine humane Alternative zum bestehenden Wirtschaftssystem?
Ja, behaupten immer mehr Mitstreiterinnen und Mitstreiter für einen Wechsel.

Der Referent wird deshalb in seinem Beitrag  sowohl die gesellschaftlichen Verheerungen der aktuellen neoliberalen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, als auch den  Lösungsweg, nämlich den Weg in eine Gemeinwohl-Ökonomie, aufzeigen. Als „Botschafter der Gemeinwohl-Ökonomie“ vertritt er in seinem Vortrag die These, dass dieses Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell der Schlüssel für eine gelingende Zukunft sowohl der aktuellen, als auch künftiger Generationen ist.

Peter Schuster, Hauptverwalter der Gemeinde Kirchanschöring, - Samstag

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Peter Schuster, Hauptverwalter der Gemeinde Kirchanschöring

Begonnen hat alles im Jahr 2016 durch einen Vortrag von Christian Felber, Begründer der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ), in der Salzachhalle in Laufen und einen Infonachmittag zum Thema „Unsere erste Gemeinwohl-Bilanz“ im Salitersaal in Kirchanschöring.
Für Peter Schuster war das die Stunde der Erleuchtung und konnte den Bürgermeister Birner schnell überzeugen, dass eine Gemeinwohl-Zertifizierung genau das richtige für die Gemeinde ist.
Peter Schuster ist überzeugter EM`ler. Der Kindergarten und die Schule werden in Kirchanschöring unter der Obhut von Peter Schuster mit EM gereinigt.
Vortragsthema: „Warum wir unsere Gemeinde Kirchanschöring
Gemeinwohl zertifiziert haben“

www.Gemeinde-Kirchanschöring.de

Hans-Jörg Birner - Erster Bürgermeister der Gemeinwohlgemeinde Kirchanschöring

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Hans-Jörg Birner – Erster Bürgermeister der Gemeinwohlgemeinde Kirchanschöring

„Die nachhaltige Kommunalentwicklung war in Kirchanschöring schon immer ein prägendes Element des gemeindlichen Handelns. Das spiegelt sich in vielen unterschiedlichen Konzepten, aber vor allem auch im „Tun“ wider. So war der Weg zur Entscheidung als erste Bundesdeutsche Kommune eine Gemeinwohlbilanz zu erstellen nicht mehr weit. Gerade kommunale Strukturen bieten besonders gute Voraussetzungen nachhaltiges und gemeinwohlorientiertes Handeln in der Gesellschaft zu verankern!“

www.Gemeinde-Kirchanschöring.de

GESUNDHEIT

Maximilian Huber, Körpertherapeut, - Sonntag


max huber

Maximilian Huber,
Körpertherapeut und Buchautor Buchloe im Allgäu.
Impulsvortrag „RÜCKGRAT zeigen – RÜCKHALT geben“
Ein Mensch mit RÜCKGRAT hat eine gute Balance von Mut, Empathie, Ausdauer und Durchsetzungskraft. Zeigen wir RÜCKGRAT, indem wir unseren eigenen Weg gehen, geben wir damit anderen Menschen RÜCKHALT.

Infos zu seinen Workshops:

Workshop am Samstag: Migräne – Schwindel – Tinitus
Die beiden oberen Kopfgelenke bilden den Übergang vom Kopf zum Körper. Sie ermöglichen uns das JA- und NEIN-Sagen. Sind sie blockiert, gibt es Spannungen in der Muskulatur und Irritationen am Nerv.
Verstehen wir die Geschichten/Traumen dahinter, können wir über den Körper das Symptom lösen!
Mit Bildern zum besseren Verständnis, praktische Demonstration.
Workshop am Sonntag: Die Psychosomatik der Wirbelsäule
Durchhängen oder gerade hin stehen?
Die Wirbelsäule ist unsere Mitte. So stehst du im Leben.
Unsere Körpersprache – jedes Gelenk zeigt, wie wir uns fühlen.
Der RÜCKHALT aus der (spirituellen) Gemeinschaft.
Frage/Antwort, Übungen.
www.hubermax-ws.de

Hemma Ehrnsperger, Gesundheitsberaterin - Sonntag

Hemma_Ehrnsperger

Hemma Ehrnsperger
Ernährungsberaterin/NLP-Master, zertifizierte EM-Beraterin

Vortragsthema: Gesunder Darm – gesundes Immunsystem

Das menschliche Verdauungssystem:

ist ein Wunderwerk der Natur. Eine gesunde Mikrobenvielfalt  im Darm trägt entscheidend zum Wohlbefinden von Körper, Geist und Seele bei, denn die Darmbakterien sind durch ihre probiotischen Eigenschaften kleine, aber extrem wichtige Helfer in unserem Körper. Ist die Darm-Mikrobiota aus dem Gleichgewicht, können verschiedene gesundheitliche Störungen die Folge sein.

In dem Vortrag von Hemma Ehrnsperger erfahren Sie, wie sie auf einfache Weise Ihre Darmgesundheit unterstützen und erhalten können.

Im Workshop stellen Ihnen Hemma Ehrnsperger und Daniel Gareis Praxiswissen und viele praktische Tipps zur Darmgesundheit vor, unter anderem die vielseitige Wirkungsweise des Zunderschwamms auf das Verdauungssystem und die Haut.

Zur Person:
Die gelernte Laborantin für Brauereiwesen hat im Familienunternehmen Neumarkter Lammsbräu lange Jahre als Eventmanagerin mit gearbeitet. Später hat sie verschiedene Aus- und Fortbildungen (Ernährungsberaterin, Homöopathieausbildung, NLP Praktitioner und NLP Master Heilpraktikerschule und Fachseminare zum Thema Darmgesundheit) absolviert. Seit 1985 ist sie als Ernährungs- und Gesundheitsberaterin tätig. Als zertifizierte EM-Beraterin ist sie seit 2004 aktiv in der Herstellung,  Vermarktung und Wissensvermittlung von EM-A. Seit gut 20 Jahren ist sie Inhaberin der Firma bioVerum in Neumarkt und unermüdlich im Verkauf, Beratung, Vorträge im Bereich Effektive Mikroorganismen, Ernährung, und Gesundheit.
Ein Leitsatz von Hemma Ehrnsperger: Effektive Ernährungsberatung – ein guter Schritt, die eigene Gesundheit in die Hand zu nehmen!

GRUNDWASSERSCHUTZ

Hans Weinzierl, Grundwasser-Experte - Samstag


Hans Weinzierl ist seit dem 01.05.2005 ehrenamtlicher 1. Vorsitzender des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Rottenburger Gruppe. Für ihn ist das primäre und bedeutendste Ziel, dass das Wasser auch noch in Generationen in Trinkwasserqualität für Jedermann und Jederzeit zur Verfügung steht. In diesem Sinne ist Herr Weinzierl als Vorredner und Vordenker für die öffentliche Trinkwasserversorgung in Bayern und dessen Schutz bekannt.

“Rettet das Grundwasser  – Grundwasserschutz in Bayern eine Illusion?”

Informationen zum Vortrag:

Sauberes Grundwasser ist gleich gesundes Trinkwasser. Diese Gleichung war bis in die 80er Jahre noch bei fast allen Wasserversorgern gegeben.
Mittlerweile hat sich leider vieles zum Nachteil verändert und die Belastungsbilder des Grundwassers ähneln sich.  Die Kontaminierung, die Verschmutzung, ja man muss es so sagen, die Vergiftung vieler Brunnen, hauptsächlich mit chemischen Pflanzenvernichtungsmitteln und mit Nitrat, gehört leider zum Alltag vieler Wasserversorger.

Die Hauptursachen für diese Entwicklung liegen eindeutig und unstrittig in einer Intensivierung der Landbewirtschaftung, die ganz offensichtlich den Schutz der natürlichen Ressourcen nicht in den Mittelpunkt des Wirtschaftens stellt.

Die Verantwortlichen in der Politik in Bayern beschreiben das Lagebild zur Grundwasserbelastung hingegen regelmäßig so, als sei diese Beschreibung der erodierenden Grundwasserqualität eine Erfindung von einigen Spinnern oder von Laien die keine Ahnung hätten. Das kennen wir auch bei der Diskussion um den Klimaschutz.

Wie wichtig ist uns sauberes und gesundes Grundwasser eigentlich?
Wem gehört das Grundwasser?Was bedeutet das Verursacherprinzip in diesem Zusammenhang?

Gibt es auch eine enkeltaugliche Perspektive?
Ja, die gibt es. Aber es braucht dazu den gesellschaftlichen und politischen Willen.

GRUSSWORTE/EINSTIEG

Rainer Auer, Bürgermeister Stephanskirchen - Samstag


Bürgermeister der Gemeinde Stephanskirchen
Mehr Informationen folgen

Brigitte Brunner, Aura-Soma Therapeutin - Sonntag

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Brigitte Brunner

ist 1974 in Rosenheim geboren und widmet sich schon immer der Malerei und dem Spiel mit Farben. Im malerischen Lauterbach (bei Rosenheim, Bayern) gibt sie in einer alten ausgebauten Schreinerei Malkurse für Kinder und Erwachsene. Seit 2012 ist sie als Aura Soma® Beraterin in Farb- und Lichttheraphie tätig.

„Bei meiner Arbeit mit den Teilnehmern der Malkurse erkannte ich die tiefe Wirkung der Farben auf die menschliche Seele. Über die Farben erhält man sehr leicht einen Zugang zu sich selbst. Indem jemand intuitiv eine Farbe wählt, erzählt die Farbe über die Lebenssituation, in der derjenige sich befindet und erhält Zugang zu seinem selbst.“

Vortragsthema: “Grün, die Farbe der Heilung”

Grün ist die Heilung!

Die Heilung der Zeit. Zwischen Vergangenheit und Zukunft sind wir im Jetzt, der Gegenwart. Wir lernen aus den Erfahrungen, die wir gemacht haben und können unser Handeln verändern. Somit können wir die Zukunft “jetzt” verändern und die Vergangenheit dadurch ein stückweit heilen. Damit gibt es auch eine bessere Zukunft.

Grün ist die Harmonie! Grün besteht aus zwei Farben. Blau = der Frieden, Gelb = die Freude und Lernen aus Erfahrungen. Zusammen, Grün die Harmonie!

Das Leben im Gleichgewicht. Dies ist ein universelles Lebensgesetzt und wenn wir dem folgen, geht alles fast wie von allein. Nur was ist mein persönliches Gleichgewicht? Dafür muss ich tief in meine Herz eintauchen und lauschen, was es mir erzählt, um zu wissen was für mich richtig oder falsch ist. Es geht um die persönliche Wertvorstellung und die kann man niemandem vorschreiben.
Grün ist auch eine Farbe der natürlichen Grenzen, diese einzuhalten ist wichtig.
Kommen wir in unsere Harmonie und geben uns den Raum und die Zeit auf unser Herz zu hören. So kennen wir auch unsere persönlichen Grenzen.

Zu meiner Person:

Das Leben ist schön…

…und die Träume erst recht. Ich habe bereits einige meiner Träume verwirklicht.

Mein Name ist Brigitte Brunner. Ich bin Kunstmalerin und noch vieles mehr. Aber als allererstes bin ich Farbexpertin.

Farbe ist der Zugang zu einer Welt, die man als allererstes nicht in Worte fassen kann. In dieser Welt bin ich in Ordnung, so wie ich bin. Hier bin ich zu Hause.

Farbe ist Heilung, so simpel und präzise. Dazu braucht es keine Erklärung und auch keine Worte. Farbe bringt eingeschlossene Emotionen an die Oberfläche.

Seit 2003 gebe ich im eigenen Atelier Biljana-Art in Lauterbach Malkurse für Kinder und Erwachsene und allen, die es gut mit sich meinen.

Mein Schwerpunkt ist es, Menschen zu helfen besser mit sich selbst zu Recht zukommen. Im Malverhalten oder beim intuitiven Wählen einer Farbe kann man wunderbar erkennen, wie man im alltäglichen Leben reagiert. Daher auch mein Motto „Farbige Freude am Leben“.

Bei meiner Arbeit mit den Teilnehmern der Malkurse erkannte ich die tiefe Wirkung der Farben auf die menschliche Seele. Über die Farben erhält man sehr leicht einen Zugang zu sich selbst. Indem jemand intuitiv eine Farbe wählt, erzählt die Farbe über die Lebenssituation, in der derjenige sich befindet und erhält Zugang zu seinem Selbst. Das nennt man Farbensprache und diese ist universell. Jeder hat einen Zugang. dazu. Dafür bedarf es erst mal keiner Worte.

Es beginnt in dem Augenblick, wenn der Pinsel in die Farbe getaucht wird oder wenn wir einfach nur eine Farbe wählen und unsere Gefühle zulassen.

Es macht einfach nur glücklich vor dem Spektrum aller Farben zu stehen und zu sich zu fragen – wonach ist mir heute?
Erlaube ich es mir einfach das zu wählen, wonach die Intuition verlangt?
Das Wesentliche eines Menschen wird erkennbar, indem er anfängt, in sich selbst zu forschen.

Es ist eine Reise zu sich!
Seid Ihr neugierig geworden?

www.biljana-art.com

Zu EM-Chiemgau fand Brigitte Brunner wegen ihrer vom Buchsbaumzünsler befallener Buchsbäume. In folge stellte Brigitte Brunner ihre Bilder in den Räumen von EM-Chiemgau aus und hielt einen Vortrag über Farben und ihre Wirkung in der Chiemgau Akademie.