Profi-Gärtner im Umgang mit EM geschult

Salatanzucht
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Das Ganztagesseminar für Profigärtner „Effektive Mikroorganismen im Gemüse- und Jungpflanzenanbau“ war ein Novum in der Chiemgau Akademie. Erstmals wurden Profigärtner eingeladen und ihnen das System des Rosenheimer Projekts vorgestellt. Rund zwanzig Gärtner nahmen an dieser Intensivschulung teil.

  • Schrittweise natürliche Kreisläufe im Betrieb wieder beleben
  • Kultursicherheit erhöhen
  • Rückstandfreies Arbeiten
  • ökologisch Pflanzen und Gemüse in hoher Qualität erzeugen
  • Nützlingsfördernd arbeiten

In diesem Seminar werden im ersten Teil von Christoph Fischer, Geschäftsführer der Christoph Fischer GmbH, nach einer kurzen Betriebsbesichtigung, Grundlagen und Wirkungsweise der Effektiven Mikroorganismen (EM) und verschiedenen praxiserprobten Pflanzenstärkungsmitteln aufgezeigt.

Im zweiten Teil referiert Rainer Steidle, Gärtnermeister aus Attel, über seinen Weg hin zur erfolgreichen ökologischen Produktion. In einem langen Prozess konnte er mit EM und Pflanzenstärkung die mikrobiologische Lebendigkeit in seiner Produktion wieder etablieren – mit für alle Beteiligten verblüffenden Erfolgen.

EM kommt in vielen Bereichen in der Gärtnerei zum Einsatz:

  • Als Symbioselenker bei der Kompostherstellung, zur optimalen Nährstoffnutzung
    in Kombination mit Pflanzenkohle
  • Zur Unterstützung des Bodenaufbaus bei der Einarbeitung von
    organischem Material
  • Als Substratbelebung und Optimierung der Pflanzenernährung
  • Zur Pflanzenstärkung in regelmäßigen Spritzungen

„Der gesamtheitliche Ansatz ist der Schlüssel zum Erfolg,“ so Steidle und wirbt dafür, sich ständig über natürliche Zusammenhänge weiter zu bilden. Die Effektiven Mikroorganismen sind besonders wirksame Helfer und können für uns Brücken schlagen, um Fehler aus der Vergangenheit zu revidieren, Blockaden zu lösen und die Umstellung hin zu natürlichen Kreisläufen und ökologischer Produktion zu beschleunigen.

Im dritten Teil wurde die Gärtnerei Attel besichtigt. War die Skepsis auf den Gesichtern der Seminarteilnehmer im Theorieteil gut erkennbar, so verbargen sie ihre Überraschung über den sehr guten Gesundheitszustand und die kräftige Entwicklung der Kulturen in der Gärnterei genauso wenig. Das motivierte viele der Seminarteilnehmer ihren Weg mit EM zu beginnen.

Begleitet von Gärtnermeister Steidle in Einzelberatungen und Nachtreffen, stellte sich bei vielen bereits im ersten Jahr der EM-Anwendungen erste großartige Erfolge ein.

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3 Gedanken zu „Profi-Gärtner im Umgang mit EM geschult“

  1. Das freut mich ungeheuer, das endlich auch die Erwerbsgärtner auf den EM-Zug aufspringen. Habe die Entwicklung in der Gärtnerei Attel mitverfolgen können bei der Umstellung. Vor 12 Jahren hat er zuerst mal einen EM-Versuch bei den Tomaten gemacht, der aber vorzeitig abgebrochen wurde. Das erzählte mir Gärtnermeister Steidle. Konnte erst EM-Tomaten kaufen, einen Sommer später nicht mehr. Ich fragte dann “Warum gibt es heuer keine EM-Tomaten” ?. Er zeigte mir dann die Glashäuser voller Tomaten und fragte mich ob mir was auffällt. Ich sah auf der einen Seite standen viel größere gesündere Tomatenstöcke mit mehr Früchten dran. Da erzählte er mir, das wäre die Seite wo er voriges Jahr den Tomatenversuch vorzeitig abgebrochen hat, weil er keine Veränderungen sah. Erst in diesem Jahr sah er das was anders war und diese EM-Technologie scheinbar doch eine gute Sache wäre. Er sagte mir wortwörtlich ” Des hot mi überzeugt und jetzt steig i g´scheit ei” übersetzt ” Das EM hat mich überzeugt und jetzt steige ich richtig in diese EM-Technologie ein”. Das hat er ja jetzt gemacht und viele Erfahrungswerte sammeln können, wo die Erwerbsgärtner auf diesem Wissen aufbauen können. Darüber freue ich mich sehr. Ich kaufe mir oft meine Gemüsepflanzen in Attel und muß schon für viele Bekannte Pflanzen mitbringen. Die sagen mir immer, “bei den Attler-Pflanzen gehen die Schnecken nicht hin”. Das kann ich nur bestätigen. Wenn man ein paar Jahre konsequent mit EM arbeitet dann hat man fast keine Schnecken mehr im Garten. Ich wünsche der Attler-Gärtnerei weiterhin viel Erfolg mit EM und den homöopathischen Mitteln und den Nützlingen.

  2. Der Rainer Steidle hat uns die letzten Jahre immer wieder geduldig beraten. Gerade im Gemüsebau haben wir durch den
    Einsatz von EM und Mulchen unseren Boden um Vielfaches verbessern können.
    Gerade sind wir an der Erforschung mit Homöopathie und Pflanzensäften dran.
    Coni und Rudi von der Biogärtnerei

  3. Im Jahr 2000, als ich mit meiner Tochter am Dachboden das erste Mal EmA herstellte, war ich schon noch etwas skeptisch. In einem 10ltr. Eimer mit Folien luftdicht verpackt entstand im Sommer eine säuerlich duftende dunkle Brühe. Diese habe ich verdünnt im Gemüsegarten und in meinem Rosenbeet mit der Gießkanne immer wieder versprüht. Man soll ja seinen Kindern “vertrauen.”
    Mittlerweile haben wir 2016 – ich stelle in einem 20ltr. Fass emA her und verwende es im ganzen Garten rund ums Haus.
    Ich kann Ihnen versichern die Gartenerde fühlt sich weich und locker an. Schnecken finde ich höchstens in der hintersten Ecke wo es feucht ist. Unser Treibhaus ist Schneckenfrei. Wenn ich ein paar Jahre zurückdenke und es hat geregnet, waren im Rasen garantiert alle paar Meter 1 Schnecke zu finden. Jetzt habe ich keine einzige mehr.
    Wir haben 2 Komposthaufen, die werden mit biolit , RoPro-Streu und Ema übers Jahr gefüllt. Den Ruhenden verwende ich im Frühjahr für Balkonkästen und Gemüsegarten – somit muss ich keine Blumenerde heimschleppen.

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