Naturschwimmbad am Samerberg mit EM saniert

Naturteich
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Das Naturbad am Samerberg hatte wie viele Naturschwimmbäder auch Probleme in den heißen Monaten. Ein Jahr nach der Eröffnung musste es wegen zu schlechter Wasserwerte und sehr starkem Algenwachstum kurzzeitig gesperrt werden. Die Einflussfaktoren machen es aber auch sehr schwer für so ein Ökosystem ohne Hilfe von Aussen stabil zu bleiben. Die Wassertemperatur steigt und das Bad wird von bis zu 150 Menschen pro Tag besucht. Nährstoffeinträge und chemische Rückstände aus der Sonnencreme fordern die Mikrobiologie im Wasser zu Höchstleistungen bei der Wasserfiltrierung auf. Können diese Fremdstoffe nicht aus dem Wasser gefiltert werden, kommt es zu Trübungen und Algenwachstum. Seit dem Einsatz von EM 2015 hat sich die Wasserqualität stetig verbessert. Das Beispiel vom Samerberg zeigt, dass es mit EM ein natürliches Mittel gibt, um eine gute Wasserqualität zu erhalten und das Becken die gesamte Schwimmsaison über mit seinem klaren Wasser zum Baden einlädt. Der Bürgermeister der Gemeinde spürt die Verbesserung auch, und das nicht nur beim Baden. Die früheren regelmäßigen Beschwerdeanrufe von Anwohnern über den desolaten Zustand des Naturbads bleiben seither aus.

Das ehemaliges Moorbad wurde 2012 umgebaut. Kinderbecken blieb ursprünglich, mit gemauerter Einfassung und Kies am Boden. Nichtschwimmerbecken bis 1,20 m und der Schwimmerbereich, getrennt durch eine Brücke wurde mit Folie neu angelegt. 5 Skimmer zieht des Wasser ab ins Regenerationsbecken und dann wieder zurück in den Schwimmerbereich oder ins Klärbecken mit Seerosen. Im Ersten Jahr hat die Anlage gut funktioniert, aber bereits 2013 war das Krisenjahr

Unser Gewässerexperte und EM-Berater Rainer Schmiedl hat die Sanierung im Samerberg selbst in die Hand genommen. Seit zwei Jahren ist er dort tätig und seine Bemühungen zeigen sehr gute Erfolge.

Im Frühjahr 2015 (April/Mai) wurde der EM-Einsatz begonnen. Wie jedes Jahr wird das gesamte Bad mit einer Wassermenge von 1800 Kubikmeter Wasser, abgelassen, gereinigt und dann mit Trinkwasser wieder aufgefüllt.

Bereits bei der Auffüllung begann Rainer Schmiedl mit den EMs. Im ersten Jahr ließ er das frische Wasser über ein Geflecht aus Pipes und EM-Kin Gewässerstäbe laufen, um bereits beim Auffüllen die energetische Wasserstruktur zu optimieren. Die Stäbe und Pipes wurden dann in den Becken und Skimmern verteilt. Bei dem Beckenaufbau am Samerberg, hat sich das als nicht effektiv gezeigt, da die Stäbe leider „Füße“ bekommen haben und zu neuen Besitzern gewechselt sind.

Im Jahr darauf wurde die feste EM-Keramik durch 20 kg Keramikpulver ersetzt. 10 kg wurden beim Einlassen vom neuen Wasser in den Strom dazu gegeben, das sich dann im ganzen Becken verteilt hat. 25 kg RoPro-Lit Urgesteinsmehl und das restliche EM-Keramikpulver fördern zusätzlich die Mikroben und Pflanzen in der Regenerationszone.

Seit dem Einlassen werden 14-tägig 25 L EM-aktiv ins Wasser eingebracht

Im Kinderbereich wurden einmalig 10 L EM für Gewässer mit der Gießkanne über die Wasseroberfläche verteilt. Seither finden sich fast keine grünen Algen auf der Kiesschicht mehr.

im zweiten Jahr ist die Wasserqualität bereits viel stabiler als im Jahr zuvor. Die Wasserqualität wird von den Besuchern sehr gelobt. Das Wasser ist schön klar, bisher gab es noch kaum Algenwachstum und das Gefühl des Wassers auf der Haut ist angenehm weich.

Noch ein Tipp für alle Schwimmteichbesitzer: Wird der Teich frisch befüllt wird das Wasser eine Woche nach dem Einlassen grün. Wird EM eingesetzt verschwindet die grüne Färbung nach einer weiteren Woche wieder.

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