Hohe Silagequalität mit CFKE

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Die Qualität des Grundfutters ist maßgeblich für die Rentabilität des landwirtschaftlichen Betriebes. Um eine hohe Qualität zu erreichen, müssen viele Faktoren beachtet werden. Ich möchte hier so einige Punkte, die uns im Rosenheimer Projekt wichtig sind, zusammentragen.

Hohe Stabilität in der Silage mit Chiemgauer Fermentiertem Kräuterextrakt (CFKE)

CFKE wird als Einzelfuttermittel und als Silagezusatz verwendet. Es ist auch für den Biobereich zugelassen. CFKE stabilisiert die Silage in einem unglaublichen Umfang. Durch die große Vielfalt an Mikroben in dieser Mischung können Zuckerverbindungen rasch in hochwertige Futtersäuren wie Milchsäure, Essigsäure und Proprionsäure umbauen. Der pH-Wert sinkt schnell und Hefepilze, die die Nacherwärmung hervorrufen können, haben keine Nahrungsgrundlage mehr.
Und: entgegen der Meinung vieler Fütterungsberater wissen wir, dass eine gesunde Kuh keinen Zucker zur Milchproduktion braucht!

CFKE macht die Silage sehr schmackhaft, sie wird gern gefressen. Durch die geringere Verpilzung wird außerdem der Stoffwechsel der Kuh entlastet.

Über die Dosiereinrichtung am Häcksler oder die spezielle Dosieranlage mit Tauchpumpe wird eine gute Verteilung von CFKE im Schnittgut garantiert und das mit wenig Arbeitsaufwand.

Strukturwirksame Rohfaser

Rohfasergehalt alleine ist im Grundfutter nicht der ausschlaggebende Parameter. Für einen Wiederkäuer darf und soll dieser Rohfasergehalt auch strukturwirksam sein. Dies wird erst ab einer Schnittlänge von 10 cm erreicht.

Die Praxis ist häufig nicht sehr Wiederkäuer freundlich: Der Häcksler hackt das Schnittgut bereits auf eine geringere Halmlänge. Dann wird das Ganze mit dem Radlader und hohem Gewicht gut zusammengefahren und vor der Fütterung wird das Grundfutter nochmal im Futtermischwagen gut gemischt, dass die Tiere nichts mehr aus dem Einheitsbrei aussortieren können. Um den Tieren etwas strukturwirksames anbieten zu können wird oft zusätzlich Stroh vorgelegt: Zusätzliche Arbeit, zusätzliche Kosten, die mit dem richtigen Grundfutter vermieden werden können.

Wir haben festgestellt: Hohe Qualität im Aufwuchs, strukturwirksames Grundfutter und saubere Fermentation führen zu einem Grundfutter mit hoher Grundfutterleistung. Kraftfuttermengen können sukzessive reduziert werden. Auf längere Sicht führen diese Maßnahmen zu einem gesunden, leistungsfähigen und ausdauernden Tier mit hoher Lebensleistung.

Qualitätsbestimmung fängt auf der Fläche an

Im Grünland sorgt die begrenzte Güllemengen-Ausbringung (immer aufbereitete Gülle!) von 10 Kubikmeter Gülle je ha und Schnitt für einen hohen Kleebesatz und die Etablierung der hochwertigen Futtergräser. Und das ohne Nachsaat. Mit 40 kg N aus der Gülle und 20 kg N vom Klee führt das zum Vollertrag auf der Fläche bei gleichzeitigem idealen Mineraliengehalt im Grundfutter. Güllemengen je Schnitt von über 15 Kubikmeter führen zu einem Kaliumüberschuss und zu einer Festlegung von Zink, Mangan und Kupfer im Boden. Dieser Mangel führt zu geringen Fruchtbarkeitsleistungen und muss dann über teures Mineralfutter ausgeglichen werden.

Aufbereitete Gülle bringt kein Fäulnispotential mehr mit sich. So kann der Schnittzeitpunkt hinausgezögert werden ohne dass Fäule am Stengelhals sich einstellt. Das Gras ist hat eine hohe Standfestigkeit und geht nicht so schnell ins Lager. Der hohe Kleeanteil in so behandelten Wiesen fördert zusätzlich die Nutzungselastizität. Der Aufwuchs verholzt nicht so schnell und darf somit älter werden. Je mehr Blattmasse auf der Fläche steht, also je älter der Aufwuchs wird, umso höher kann die Photosyntheseleistung werden. Es wächst quasi von selbst.

Einige Rückmeldungen von Landwirten die konsequent nach unserem System arbeiten finden sie in diesem Blog Beitrag.

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