« Zur Übersicht

Terra Preta

Kohle-Kompost

Neue Wege –  neue Ethik

Im Rahmen des „Rosenheimer Projekts“ hat sich seit 1999 im Chiemgau ein System etabliert, das verschiedene alternative Methoden, die in der Landwirtschaft und im Gartenbau nützlich sind, kombiniert. Das Ziel des Rosenheimer Projekts ist es, die Kreisläufe zu gesunden und Nachhaltigkeit zu fördern und dadurch die biologische Wertigkeit der Endprodukte zu steigern.

2008 kam das Thema Terra Preta vom Amazonasgebiet in den deutschsprachigen Raum. Seit dem wird im Oberbayrischen Raum die Theorie in der Praxis umgesetzt. Zur Herstellung von Schwarzerde ist nicht jeder Holzkohlestaub geeignet. Um die bestmögliche Stickstoffbindung an die Pflanzenkohle zu erreichen, muss eine ausgewogene Porenstruktur gegeben sein.

Kohle mit geeigneter Porenfläche weist eine spez. Oberfläche von ca. 300 m²/g auf. Das Herstellungsverfahren bestimmt nicht nur die Porenstruktur, sondern auch die Rückstände an Schadstoffen (z.B. PAK, PCB). Die bei uns erhältliche Pflanzenkohle weist eine optimale Porenstruktur auf und befindet sich weit unter der Rückstandsgrenze für PAK und PCB.

Vorteile von Terra Preta Böden
– Nährstoffe werden nicht ausgewaschen
– Die Wasserhaltefähigkeit des Bodens steigt
– Der Boden erwärmt sich schneller
– Die Bodenorganismen siedeln sich an und lockern den Boden
– Schwarzerdeböden überdauern Trockenperioden wesentlich besser
– Im Laufe von Jahren bildet sich eine äußerst ertragreiche nachhaltige und tiefgründige Humusschicht

Wo kann die Terra-Preta Technologie angewandt werden?
In jedem Garten und in jeder Landwirtschaft, wo Organik anfällt kann diese in wertvolle Terra-Preta umgewandelt werden.

Das effektive Trio: Terra Preta nach dem Rosenheimer Projekt
Zur Düngeaufbereitung setzen wir immer das effektive Trio aus EM-aktiv, aktivierter Pflanzenkohle und RoPro-Lit-Urgesteinsmehl ein, denn die drei Stoffe unterstützen sich gegenseitig in ihrer Wirkung. Die Synergieeffekte wurden bereits in diversen Masterabschlussarbeiten bestätigt.

EM-aktiv leistet essentielle Arbeit als Symbioselenker, denn die darin enthaltene einzigartige Mikrobenvielfalt bietet vielfache Anknüpfungspunkte, um das Mikroben-Milieu zu stabilisieren. Dadurch werden während der Lagerung, bzw. Kompostierung, Fermentation der Organik nicht nur hochwertige Nährstoffe sondern auch Antioxidantien, Enzyme und andere gesundheitsfördernde Stoffe synthetisiert. Primärsilikate aus RoPro-Lit-Urgesteinsmehl und Kohlenstoffketten aus der Pflanzenkohle helfen wiederum der Mikrobiologie, Nährstoffe zu binden und Humus aufzubauen.

Was kann als Ausgangsmaterial verwendet werden?
Jegliche Organik aus dem Gartenbau und aus der Landwirtschaft kann als Ausgangsmaterial dienen. Dabei sollte auch die Sinnhaftigkeit bedacht werden. Je mehr Stickstoffanteile in der Organik, um so mehr Nährstoffe können von der Kohle gebunden werden. Je vielfältiger das Material, umso wertvoller ist im Anschluss die Terra Preta.

Die Terra Preta hat aber nicht nur eine fruchtbare Humusauflage als erklärtes Ziel. Vielmehr stehen wir am Anfang einer nutzbaren Technologie, die uns in Zukunft vielleicht auch hilft Umweltprobleme zu reduzieren oder gar zu lösen.