Was ist EM?

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Was ist EM?

EM steht für „Effektive Mikroorganismen“. Diese aufbauenden Mikroorganismen kommen sowohl in flüssiger Form als auch in Keramik gebunden zum Einsatz. Die Zusammensetzung von EM wurde auf Okinawa (Japan) vor etwa 30 Jahren entwickelt.
In EM leben über 80 verschiedene Arten von aeroben und anaeroben Mikroorganismen in einem Gleichgewicht zusammen, bei dem die Einen von den Stoffwechselprodukten der Anderen leben – eine so genannte selbstreinigende Mischung. Hefen, Milchsäure-bakterien und Photosynthesebakterien bilden die größten Gruppen in EM. Der Großteil dieser Mikroorganismen wird auch bei der Lebensmittelherstellung verwendet und ist für Mensch und Umwelt förderlich. Die Mikroorganismen in EM sind nicht gentechnisch verändert.

Wirkungsweise der Effektiven Mikroorganismen

Mikroorganismen sind die wahren Regenten dieser Welt. Sie überdauern nun schon geschätzte 3,5 Mrd. Jahre, sie kommen überall auf dem Planeten vor, auch an scheinbar lebensfeindlichen Orten, wie den 1200 Grad C heißen Schloten von Tiefseevulkanen. Unser Bemühen pathogene Keime, durch Antibiose, Desinfektion und Giften, wie Fungizide, einzudämmen, sollte daher nur ein letzter Ausweg sein. Es gilt die Wirkprinzipen der mikrobiellen Welt zu verstehen und mit ihr zu arbeiten, bzw. sie sich sogar zu Nutze machen.

EM ist hierbei ein kraftvoller Symbioselenker, der die bekannten Wirkprinzipien zur Gänze umsetzt. Diese Wirkmechanismen sind in allen Bereichen des Lebens, in denen Mikroben vorkommen relevant. Also überall.

Fermentationsprinzip
Unter Fermentation versteht man eine Stoffsynthese, wie dies z.B. bei der Herstellung von Sauerkraut geschieht. Organische Rohstoffe, auch organische Abfälle, werden in Fermentationsprozessen durch Effektive Mikroorganismen aufgeschlossen, wodurch nützliche bioaktive Substanzen entstehen. Dabei müssen bestimmte Voraussetzungen gegeben sein (Temperatur, Nahrungsangebot, Dominanz der regenerativen Mikroben, anaerobes Milieu). Die Effektiven Mikroorganismen produzieren sowohl energiereiche, d.h. von anderen Lebewesen leicht verwertbare Stoffe, z.B. organische Säuren und Alkohole, Zucker und Aminosäuren, Vitamine als auch bioaktive Substanzen und Antioxidantien (u.a. Vitamin E, Flavonoide, Enzyme usw.). Bei diesen Umwandlungsprozessen treten keine schädlichen Nebenprodukte auf, wie z.B. Toxine, Ammoniak oder Schwefelwasserstoff. Im Gegenteil, bereits vorhandene Faulgase oder Umweltgifte werden abgebaut.

Diese durch die EM-Fermentation entstandenen Nährstoffe unterstützen andere Mikroorganismen in ihren Aktivitäten. Sie führen zu einer erhöhten Fruchtbarkeit des Bodens, kräftigen die Pflanzen und tragen zur Stärkung des Immunsystems und einer besseren Futterverwertung bei.

Das Antioxidationsprinzip
Die in EM vorkommenden aufbauenden und regenerativen Mikroorganismen produzieren Antioxidantien und fördern reduktive Stoffwechselprozesse. Antioxidantien verlangsamen und stoppen oxidative Prozesse, wie z.B. frühzeitige Alterung und Rost. In der heutigen Zeit nimmt die Oxidation überhand, so dass es umso dringlicher wird, einen Weg zurück zu einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Oxidation und Reduktion zu finden. Einseitige oxidative Prozesse führen zu einer Zunahme der Entropie, die Zerstreuung von Energie in immer energieärmere Formen, durch Verbrennung, Oxidation, Fäulnis und Verschmutzung. Es bedarf starker Kräfte, wenn dieser Vorgang aufgehalten bzw. umgekehrt werden soll. Die fermentativen und antioxidativen Eigenschaften von EM leisten dazu einen großen Betrag. Beispiele für die Umkehrung der Entropie durch EM finden sich bereits in der Landwirtschaft, der Kompostierung, der Müllentsorgung, dem Lebensmittelsektor und dem Baugewerbe.

Das Dominanzprinzip
Mikroben kommen in der Natur in jedem Sektor vor. Die äußeren Umstände, wie z.B. das Nahrungsangebot bestimmen, welches Milieu vorherrscht. Die große Mehrheit der Mikroorganismen folgt dem jeweils dominierenden Milieu und kann entweder gesundheitsförderliche Stoffe produzieren oder solche, die die Entwicklung und Gesundheit des übergeordneten Ökosystems hemmen. EM lenkt nun die biologischen Prozesse in eine antioxidative und fermentative (= aufbauende) Richtung, indem es der großen Masse an Mikroben den Weg weist. Dadurch wird Fäulnis und Oxidation verhindert. Pathogene werden in ihrer Wirkung gehemmt und können sich nicht weiter ausbreiten, da das durch EM gestärkte Milieu, mit ihnen um Nahrung und Lebensraum konkurriert und sie verdrängt. Mit ihren energiereichen Stoffwechselprodukten fördert EM außerdem das Gedeihen von nützlichen Kleinstlebewesen in Boden und Pflanzen.

EM erschwert die Besiedlung von Oberflächen mit Krankheits- und Fäulniserregern. Es stärkt das Milieu auf den Oberflächen und erfüllt somit eine Platzhalterfunktion. So ein stabiles antioxidatives Milieu ist sehr nützlich z.B. bei hygienischen Maßnahmen, bei der Pflanzenstärkung und bei der Tiergesundheit (Darmflora).

Die Kommunikation
Mikrobiologen konnten kürzlich beweisen, dass Mikroben sehr differenziert kommunizieren und zwar untereinander genauso wie mit Zellen von Pflanzen, Tieren und Menschen. Dies passiert durch Biophotonen oder dem Austausch von Informationen in Form von Eiweißen (RNS). Durch Umweltgifte, Antibiotika oder Desinfektionsmittel werden Teile dieser Kommunikationskette vernichtet und der Informationsfluss unterbrochen. Die in EM enthaltenen Mikroben können diese Systeme wieder aufbauen. Der Ablauf von Stoffwechselprozessen wird somit wieder besser koordiniert.

Ordnungskräfte auf Schwingungsebene
Eine wesentliche und noch nicht vollständig erforschte Wirkung haben die regenerativen Schwingungs- und Energiefelder von EM. EM erzeugen durch ihre Stoffwechselaktivitäten und über Resonanzschwingungen ein Milieu, in dem regenerative Prozesse verstärkt stattfinden können. Die von EM ausgehenden ordnenden Informationen und Schwingungen greifen formend in die sie umgebenden Lebensprozesse ein und wandeln sie allmählich in gleichschwingende harmonische Energieträger um. Dadurch regen EM in ihrer Umgebung positive Kräfte an und fördern somit das Wachstum und Gedeihen auf vielen Gebieten. Diese Resonanzschwingungen sind in allen EM- Produkten vorhanden. In der EM-Keramik gelang ein Verfahren, diese ordnenden Kräfte dauerhaft zu fixieren und für viele Bereiche nutzbar zu machen.

Zusammenfassung
EM setzt aus organischem Material antioxidativ wirksame, bioaktive und energiereiche Stoffe frei und trägt damit zu einer Vergrößerung der aufbauenden, lebensfördernden Energie bei. Fäulnis wird gehemmt und der fermentative Umbau-Prozess gefördert. Mit Hilfe von EM stellt sich ein natürliches Gleichgewicht der nützlichen Mikroorganismen ein, durch das Fäulnis, Gestank, Krankheit und andere degenerative Prozesse überwunden werden können.

2 Gedanken zu „Was ist EM?“

  1. Liebe Frau Crawford,

    es gibt in meinem Bekanntenkreis immer wieder Diskussionen hinsichtlich der Milchsäurebakterien im EMA im Bezug auf Pferde und Übersäuerung.
    Können sie mir sagen welche Bakterienstämme im EMA vorhanden sind und welche Auswirkungen diese auf den Pferdedarm haben? Ich stelle selber EMA her und habe nur gute Erfahrungen damit gemacht.

    Vielen lieben Dank
    Sabina Kuchel

    1. Liebe Frau Kuchel,

      Es freut mich sehr, dass Sie mit der EM-Anwendung nur gute Erfahrungen gemacht haben und da sind Sie bestimmt nicht alleine. Meiner Ansicht nach ist in der von Ihnen beschriebenen Diskussion ein Denkfehler entstanden. Übersäuerung im Körper entsteht bei einem zu hohen Anteil an leicht verdaulichen Kohlehydraten, wie Zucker oder Stärke oder bei zu viel Eiweiß in der Ernährung. Auch Stress, Umweltgifte und vieles mehr kann zu Übersäuerung führen, aber nicht die Einnahme von Milchsäurebakterien oder Essigsäurebakterien. So wirkt Joghurt genauso wenig übersäuernd auf den Organismus wie z.B. Essig. Und auch die Mikrobenvielfalt im Chiemgauer Fermentierten Kräuterextrakt (CFKE) oder Pegasus wirkt nicht übersäuernd. Im Gegenteil, sie geben aufbauende Impulse an die Darmflora und die Stabilisierung des Stoffwechselgeschehens kann man oft in verschiedenen Bereichen am Tier erkennen.

      Mich würde noch interessieren welche Erfahrungen Sie bei Ihrem Pferd gemacht haben?

      Herzliche Grüße
      Claudia Crawford

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