Die Bienen ziehen in Högering ein

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Wer schon einmal bei uns zu Besuch war, kann sich bestimmt an das Blütenmeer vor und neben unserem Domizil erinnern. Die Stauden und der Blühstreifen bieten ein beeindruckendes Farbenspiel.
Was liegt da näher als diese reichhaltige Futterquelle für Bienen zu nutzen? EM-Imker Arno Holderied brachte eines seiner Völker zu uns und seither arbeiten die Damen fleißig und unermüdlich.

Beim Einzug durfte unser Praktikant Alexander Gabriel am eigenen Leib erfahren, wie ruhig die Bienen sind, wenn sie beim Öffnen der Klappe mit EM-Kin Probien eingesprüht werden. Bei seinem Imkerdebut wurde er kein einziges Mal gestochen 🙂 .

Eine EM-Kin Probienscheibe wird am Boden des Bienenstocks gelegt. Mit EM-Kin Probien wird alles pur eingesrpüht. Das senkt den pH-Wert im Stock und etabliert ein Milieu, das die Biene sehr gerne mag, der Milbe aber nicht bekommt. Außerdem fördert es den Putztrieb der Bienen.

Zur Beruhigung wird durch das Loch im Deckel einige Pumpsprüher EM-Kin Probien gesprüht. Vorsichtig werden Rahmen für Rahmen mit den Bienen und den Bienenwaben  entnommen und pur mit EM-Kin Probien eingesprüht und anschließend in den Bienenstock eingehängt.

Um den Umzug zu erleichtern und als nötige Beigabe werden die Bienen mit Honigwaben im Stock gefüttert. Nach dem der Deckel befestigt ist, wird das Flugloch noch besprüht und geöffnet.

Unser Fazit: Unsere Blumenweide lässt viele Besucherherzen höher schlagen. Fast wöchentlich wechseln Farbgebung und Blumenvielfalt. Mit dem Einzug der Bienen ist sie zu einem lebendigen Ökosystem geworden. Zur Nachahmung dringend zu Empfehlen.

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5 Gedanken zu „Die Bienen ziehen in Högering ein“

  1. Ich finde es sehr schön und es berührt mich, wie sanft Sie mit den Bienen durch ihre höchstwertigen Produkte umgehen. Da kann jeder Imker was davon lernen, kein Rauch nötig, kein x, kein y.

    Ich erlaube mir, Sie darauf hinzuweisen, dass die Haltung der Bienen aufgrund der gewählten Bienenstockform n i c h t artgerecht ist.

    Bienen brauchen, um sich wirklich wohlzufühlen, eine Trennung zwischen Brut- und Honigraum. Sie wollen kein Licht und keine zerrissenen Waben durch die Herausnahme der Rähmchen, sie wollen ihre gewohnte Dunkelheit.

    Der auf http://www.bienenkiste.de detailliert besprochene Bienenstock bietet dies alles, er simuliert sozusagen einen hohlen Baumstamm. Die Bienen bauen ihre Waben selbst und die Honigernte erfolgt erst im zweiten Jahr, ohne dass Licht in den Brutraum gelangt.

    Durch die Nichtunterdrückung des natürlichen Schwarmtriebs bleibt das Bienenvolk stark und kräftig.

    Ich bitte Sie diese Seite zu lesen und sich zu informieren, bei noch mehr Bienen wäre es wesentlich bienengerechter, einen Stock in einer Form zu verwenden, den die Bienen brauchen und wollen.

    (Das ist KEINE Kritik, das soll eine Erweiterung Ihres Wissens sein.)

    Ansonsten weiter so!!

  2. Hallo,
    seit vielen Jahren verwende ich begeistert EM in meinem Haus und Garten . Nun bin ich seit letztem Jahr „Jungimkerin“, denn ich habe die Bienenstöcke (3)meines Vaters, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr imkern kann, übernommen.
    Mein Vater nimmt mich so weit er noch kann „an die Hnad“ und ich habe in meinem Imkerverein einen Imkerpaten.
    Allerdings bin ich erschrocken und erstaunt, was da so alles in Sachen Varroa gesprüht, vernebelt und verdampft wird. Mir tun die Bienen leid und ich finde das Ganze nicht besonders ökologisch. In meinem Imkerverein wird „das schon immer so gemacht“ und ich habe den Eindruck, neue Wege will da keiner beschreiten. Nun wollte ich um Rat fragen, was man denn außer Probin Kin und EM keramik als EM-unterstützter Imker anwendet. Was machen Sie gegen Varroa?
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen und verbleibe mit freundlichen Grüßen
    Jasmin Bauer-Guldin

    1. Liebe Frau Bauer-Guldin,

      vielen Dank für Ihren Beitrag. Leider gibt es auch bei EM keine Pauschallösung gegen die Milbe. Die EM-Produkte zielen eher auf eine Stärkung der Biene, ihrer Darmflora und der Darmschleimhaut ab, als dass sie als „Bekämpfungsmittel“ gegen irgendetwas fungieren. Allerdings gibt es schon immer wieder Rückmeldungen, dass EM-Anwendungen eine Reduzierung der Milben bewirken .

      Wir sind sehr froh, dass wir einen passionierten Imker (Arno Holderied) in unseren Reihen haben. Von seinen Bienen ist auch der von uns angebotene EM-Honig. Er wird auch bei den EM-Tagen einen Bienenstand zur Information für interessierte Imker anbieten. Vielleicht ist es Ihnen möglich zu diesem EM-Fest zu uns zu kommen?

      Herzliche Grüße
      Claudia Crawford

  3. Hallo,
    ich möchte gerne für Wildbienen eine Bienenweide aus Stauden und Wildstauden anpflanzen. Welche Erfahrung haben Sie gemacht, diese Pflanzen verlangen häufig doch nährstoffärmeren Boden, ist der Einsatz von Küchenbokashi und Terra Preta hier sinnvoll oder sollte er eher vermieden werden? Nützt das Gießen mit EM und Bokashisaft oder ist es kontraproduktiv?
    Mit freundlichen Grüßen
    M.O.

    1. Hallo Frau Oberfrank,
      Unserer Erfahrung nach ist die Pflanzenauswahl das entscheidende Kriterium. Einerseits sollte der Blühzeitpunkt so gewählt werden, dass immer etwas blüht, was auch von Bienen gerne angeflogen wird. Andererseits ist es die Sortenwahl, die sich nach Standort und Bodenverhältnisse richtet. Unter einer Bienenweide versteht man Pflanzen, die besonders viel Pollen und Nektar erzeugen und deshalb von Honigbienen besonders gern angeflogen werden.
      Solche Pflanzen sind z.B. Löwenzahn, Klee, Wildblumen, blühende Kräuter aller Art. Sie haben schon recht, es gibt viele Blühmischungen, die einen mageren Standort bevorzugen. Hier wäre der Einsatz von Küchenbokashi und Terra Preta tatsächlich nicht geeignet. Vor allem wäre es hier auch nur einmal vor dem Anlegen möglich, das Bokashi einzuarbeiten. Wenn die Bienenweide mal wächst und auch alles so blüht wie erwartet, reicht es meist, wenn sie 2 mal Jährlich gemäht wird.
      Bei einem Staudenbeet können Sie Sorten auswählen, die lange blühen z.B. Indianernessel, Salbeiarten, Rudbeckien, Malven, Helianthus, Astern, etc. und auch gerne von Bienen angeflogen werden. Die genannten Stauden benötigen auch einen gut gedüngten Boden. Hier wäre das jährliche Düngen mit Küchenbokashi, Terra Preta Kompost und Bokashi-Saft durchaus sinnvoll.
      Staudenbeete brauchen das ganze Jahr über Pflege, was sich aber durch Schönheit und Prächtigkeit auszahlt. Es ist also mehr als eine Entscheidung, denn mehrere Komponenten sind zu berücksichtigen. Wenn Sie bereits ein Gartenbeet haben, kann durch eine gute Staudenauswahl schnell ein bienenfreundliches Paradies entstehen. Wenn Sie die Stauen nicht zu eng pflanzen und in die Lücken bienenliebende einjährige Blumen säen können Sie das Blütenmeer noch steigern.
      Das Gießen von EM aktiviert Nährstoffumsetzungen und Bokashi-Saft ist wie Flüssigdünger einzustufen und handzuhaben.
      Mit freundlichen Grüßen
      Annerose Fischer

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