Barbara Geiger: Denken ist schön, das Leben auch.

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(Textbeitrag von Robert Stockbauer)

Das naturwissenschaftliche Theater mit Witz, Charme und einem fundierten wissenschaftlichen Hintergrund, begeistere die interessierten Zuschauer mit vollster Zufriedenheit, als Barbara Geiger alias „Fräulein Brehm“ ihr Bühnenabenteuer in die tierische Welt eröffnete.

Barbara Geiger ist Schauspielerin, Autorin und Regisseurin und hat in ihren Forschungsreisen, sinnliche Bühnenabenteuer mit handfester Feldforschung zu einem unvergesslichen Theaterstück zusammengefasst. Bei den EM Tagen 2019 zelebrierte Fräulein Brehm den „Lumbicus terrestris“ (Regenwurm) und die „Bos primigenius taurus“ (die heimische Kuh).

Beide Vorstellungen waren sehr tiefgründig und zugleich mit viel Humor, Verstand und unvergesslichen Pointen ausgestattet.

„Trägt eure Botschaft die Welt hinaus, seid wagemutig und führt gute Gespräche“

Der Regenwurm wurde zurecht als König der Tiere bezeichnet, mit dem Hinweis, dass der „Himmevater“ selbst dem Wurm das Geheimnis von fruchtbarer Erde anvertraut hat.

 

Auch die Kuh die nicht umsonst in vielen Teilen der Erde als heilig empfunden wird, wurde mit witziger und zugleich wissenschaftlich fundierter Vertonung dem Publikum näher Gebracht.
Kühe sind besonders und viel mehr als nur wiederkäuendes Hornvieh. Es wurde gezielt beobachtet, dass brüderliches Sozialverhalten und verstärktes Erinnerungsvermögen, erst dank des Menschen vermehrt erworben wird. Dies geschieht vor allem dann, wenn Mensch und Tier in einer Einheit zusammenleben und die „Kuhkommunikation“ richtig gedeutet wird. Der Mensch nimmt in gewisser Weise eine Art Vorbildfunktion für die intelligenten Vierbeiner ein.

 

„Fräulein Brehm“ war besonders erfreut über die guten und sympathischen Gespräche nach Ihrer eifrigen Bühnenpräsenz.

„Die Menschen wollen alle etwas erreichen und sind von der EM-Chiemgau Philosophie aus tiefsten Herzen überzeugt“ sagte sie in einem kurzen Interview nach ihrem Auftritt.

Ihre nächsten und vielversprechenden Projekte sind der Auerhahn im Oktober 2019 und das Huhn Anfang nächsten Jahres. Das Schwein hatte bereits kurz nach dem EM-Tagen in Österreich seine Uraufführung. Ein Besuch ihres handfesten, zum Teil mystisch lebendigen Tiertheater ist eine wahre Empfehlung für alle Naturfreunde.

Für „Fräulein Brehms Tierleben“ bekam Geiger unter anderem im Rahmen der UN-Dekade Biodiversität einen Preis von den Vereinten Nationen für ihren Einsatz zugunsten der biologischen Vielfalt.

 

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