Abwasser-Klärung nach dem Rosenheimer Projekt
In unseren modernen Klärsystemen legt das Abwasser vor der Klärung eine lange Strecke hinter sich. In dieser Zeit entsteht ein enormes Fäulnispotential. Unser System unterstützt von Anfang an das fermentative Mikroorganismenmilieu und unterdrückt dadurch die Entstehung von Fäulnis. Diese fermentativen Prozesse bringen auch Vorteile in der Kläranlage: Durch das Verfahren des Rosenheimer Projektes können verschiedene Probleme in der Abwasserklärung erheblich gemindert oder ganz behoben werden:
- Starke Gerüche an Pumpstationen des Kanalsystems und damit eine starke Belästigung der Anwohner werden verhindert.
- Verringerung des Klärschlamm-Aufkommens und weniger Blähschlamm
- Reduktion von Schwefelwasserstoff und damit geringere Korrosion in der Kanalisation bzw. im Klärwerk
Zum Einsatz kommt das Chiemgauer Additivsystem mit folgende Komponenten:
- EM-B·aktiv: Diese Mikroorganismen sind eine spezielle Mischung der effektiven Mikroorganismen. Sie werden vor allem zum Fett-, Schlamm- und Geruchsabbau eingesetzt. Neben der Abwasserbehandlung kommt EM-B aktiv auch bei Teichbehandlungen und in der Kompostierung zum Einsatz
- Kin-Gesteinsmehl Ultrafein für das Kanalsystem: Dieses Gesteinsmehl kann auf Grund seiner Feinstvermahlung in kleinste Ritzen und Kerben verweilen und somit die das gesamte Kanalsystem zum Informationsträger formen. So wird von Anfang an ein aufbauendes Mikrobenmilieu gefördert.
- EM-Kin Abwasserstäbe: Diese EM-Keramikstäbe steuern das feinstoffliche Milieu in Schlamm-Endlagern. Das ihnen eigene Informationsfeld fördert die Arbeit regenerativer Mikroorganismen und unterdrückt die Entwicklung von Fäulniserregern.
Kläranlage
Kanalsystem
Kanalgeruch
Hier finden Sie die Bachelorarbeit "Einsatz von Zusatzstoffen auf der Kläranlage Petershausen mit dem Ziel der Reduktion des Überschussschlammes, Darstellung und Vergleiche von Auswirkungen und Einsparpotentialen, der Anwendungsbereiche, sowie deren Auswirkungen auf den Kläranlagenbetrieb"

Schlammstapelbehälter der
Kläranlage Petershausen
EM-B
Was ist EM-B·aktiv
EM-B ist ein speziell für die Abwasser-und Abfallwirtschaft entwickeltes Produkt, das Photosynthesebakterien, Milchsäurebakterien, Hefen und andere spezielle Mikroorganismen zum Abbau von Kohlenwasserstoffen (Fette, Öle) und Cellulose (z.B. Toilettenpapier) enthält und in Form einer wässrigen Lösung angeboten wird.
EM-B ist eine Mischung von Mikroben-Stämmen, die in der Lage sind, in Nahrungsketten zu leben und sich somit selbst zu erhalten und andere Mikroorganismen-Gruppen in verschiedensten Umgebungen zu fördern. D.h. Organismus B lebt von den Ausscheidungsprodukten von Organismus A; sobald A stirbt, wird diese organische Masse wieder von anderen Mikroorganismen als Nahrung verwendet und verstoffwechselt und für dritte Gruppen verfügbar gemacht usw.
EM-B kommt immer als EM-B·aktiv in die Verwendung.
Lagerung:
Dunkel und bei gleich bleibender Temperatur Haltbarkeit von EM-B·aktiv: 6 Wochen
Die Ausbringung von EM-B·aktiv erfolgt je nach Anwendungsgebiet: Es kann vernebelt werden oder direkt im Kanalsystem stetig zu dosiert werden. Bei Kleinkläranlagen können Sie es über Abflüsse einspülen usw. Die Möglichkeiten sind vielfältig, wir beraten Sie gerne bei einer optimalen Lösung für Ihr System.
Zur Unterstützung des EM-Milieus im Abwasser empfiehlt es sich herkömmliche Reiniger so weit wie möglich durch probiotische Reinigung zu ersetzen.
Wirkung von EM-B
bei schlechten Gerüchen
Schwefelwasserstoff (H2S), der an den Geruch nach faulen Eiern erinnert, ist vor allem in der Abwasserwirtschaft ein sehr weit verbreitetes Problem. Er ist ein Stoffwechselprodukt von Mikroorganismen (z.B. Sulfat Reduzierende Bakterien SRB), die sich in den Sammelnetzen von Kläranlagen und Häusern ansiedeln.
Diese Prozesse beinhalten auch die Produktion von Schwefelsäure. Diese ist hoch korrosiv und greift sowohl Metall in Pumpen und Rohren
als auch die Betonwände an, die sie durchfließt.
Schlechte Gerüche und korrosive Gase (Ammoniak, Schwefelwasserstoff, etc.) können durch organische Säuren in EM-B in Minutenschnelle
neutralisiert werden.
Sind die fermentaktiven Mikroorganismen in EM-B erst einmal dominant, so wird den Sulfat Reduzierenden Bakterien ihre Nahrungsgrundlage
entzogen und sie sind nicht mehr in der Lage, Schwefelwasserstoff zu erzeugen.
Bei Zufluss-Schwankungen in Kläranlagen
Wochenendnutzung, Sommer/Winter-Tourismus, starke Verdünnung durch Regen, etc. verursachen Zufluss-Schwankungen, die zum Absterben von Bakterienkulturen in Kläranlagen führen und nur durch ein biologisches Management der Klärprozesse gelöst werden können. Die ständige Beimpfung mit EM-B gewährleistet auch in Übergangszeiten eine gleichbleibende Funktion der Kläranlage, da sich die Mikroorganismen über längere Zeit hinweg selbst erhalten bzw. mit wenig Nahrung auskommen können.
Bei Fett- und Ölabscheidern
Durch das regelmäßige Einbringen von EM-B·aktiv und EM Bokashi K (ein mit EM-B-Mikroorganismen fermentiertes Weizenkleiesubstrat) auf die obere Schicht des Abscheiders kann das dort anfallende Fett bzw. Öl vor Ort verstoffwechselt werden. Dadurch können Ablaufgrenzwerte deutlich unterschritten und schlechte Gerüche völlig vermieden werden. Intervalle zum Entleeren des Abscheiders verlängern sich dadurch wesentlich.
Bei Korrosion
Eine ständige Beimpfung an verschiedenen Punkten im System garantiert eine gleichbleibende, antikorrosiv und antioxidativ wirkende Mikroorganismenkultur, die unterschiedliche Bedingungen in den Rohrleitungen und Pumpstationen für verschiedene Abbauprozesse nutzen kann. Dabei wird der Behandlungszeitraum der Abwasserklärung auf das Rohrnetzwerk ausgeweitet.
Bei Schadstoffen
Für den Klärprozess giftige Einträge oder Desinfektionsmittel wie Chlor und andere starke Reinigungsmittel, die in die Kanalisation abgeleitet werden, können durch den Mechanismus der Beimpfung von EM-B-Mikroorganismen bereits im Rohrnetzwerk gepuffert werden und verhindern somit das mikrobielle Absterben in der Biologie der Kläranlage.
EM Mikro-rein
Probiotischer Allzweckreiniger Konzentrat
Zum Einsatz in Haushalt und Gewerbe.
Inhaltsstoffe:
Wasser, Effektive Mikroorganismen, Waschnüsse, Alkohol, Zitronengras
Erhältlich als 1L Flasche, 5L oder 10L Kanister
Geeignet zur Reinigung aller Oberflächen: Glas, Edelstahl, Keramik, Holz, Teppichen und Polster, für die Waschmaschine, Zur Beseitigung von Schimmel und schlechten Gerüchen.
Kin-Gesteinsmehl Ultrafein für das Kanalsystem
Urgesteinsmehl hat einen sehr hohen Anteil an Silikat. Dieser Mineraliengehalt fördert die aufbauenden Mikroorga-nismen in EM und unterdrückt die Entwicklung von Fäulnisbakterien. Es bietet den effektiven Mikroorganismen eine enorm große Oberfläche zur Ansiedelung. Die Information die durch die Kin-Behandlung manifestiert wird fördert Abbauvorgänge und steuert von Anfang an den Klärschlammabbau hin zum fermentativen Milieu. Das Kin-Gesteinsmehl Ultrafein wird an jedem Anfangspunkt des Kanalsystems zusammen mit effektiven Mikroorganismen eingespült. Durch die Feinstvermahlung kann es sich in kleinsten Spalten ablagern und von dort aus wirken.
Bei starkem Blähschlammaufkommen empfiehlt es sich Bio-Lit Gesteinsmehl auch im Schlammbehälter direkt einzubringen. Der Blähschlamm wird enorm gemindert und das Trübwasser kann viel leichter abgezogen werden.
Kin-Ultrafein Gesteinsmehl
EM-Kin Abwasserstäbe
Diese speziell für Klärschlamm informierten Keramikstäbe werden im Schlammstapelbehälter befestigt. Für eine 3-Kammer Grube ist in der Regel ein EM-Kin Abwasserstab ausreichend. Er wird in die erste Kammer eingehängt. Bei größeren Anlagen ist für die Menge der benötigten Stäbe das Volumen des Vorratsbehälters entscheidend.
Diese EM-Kin Abwasserstäbe müssen einmal eingehängt werden, Ihre Wirkungsdauer ist unbegrenzt. Natürlich setzt dies eine Unversehrtheit der EM-Kin Keramikstäbe voraus.
EM-Kin Abwasserstab



