Interessengemeinschaft Agrar Impulse
Themen, die uns beschäftigen sind:
MIKROBIELLE WIEDERBELEBUNG DER ACKERKRUME
Mit EM wurde uns ein Werkzeug gegeben, welches die regenerative Mikroflora des Bodens besonders fördert. Spezielle Arbeitsweisen, wie pflugloser Ackerbau und Mulch Ausbringung, helfen den Bodenlebewesen, wie dem Regenwurm, und aktivieren die bereits vorhandene Mikroorganismen-Struktur.
EM-Spritzung
REMINERALISIERUNG DES BODENS
Die modernen Arbeitsweisen und die Schadstoffeintragung aus der Luft führen zu einem vermehrten Mineralien-Abbau in der Ackerkrume. Besonders betroffen sind Silikate, die im Boden als Ausgangsmaterial für Tonminerale fungieren. Ein ausgeglichener Mineralienanteil im Boden äußert sich in geringem Pilzdruck im Aufwuchs und in einem hohen Anteil an Klee und wertvollen Futtergräsern auf der Wiese.
Eine besondere Rolle beim Ausgleich des Silikathaushaltes spielt das Bio-Lit Gesteinsmehl (Feinstvermahlung: 0,09mm) bzw. der Diabas-Sand (Ø 0-2mm). Bio-Lit Gesteinsmehl wird in die Güllegrube eingeblasen, dort bewirkt es bereits eine Stickstoffbindung: Dieser verflüchtigt sich nicht mehr so stark in Form von Ammoniak wie in unbehandelter Gülle.
Diabas-Sand kann direkt über einen Großflächenstreuer auf die Flächen gebracht werden. Durch die gröbere Körnung kann er durch geringeren Energieaufwand gewonnen werden und ist dadurch günstiger als das Gesteinsmehl. Durch den Diabas-Sand erreichen Sie einen schnelleren Ausgleich im Silikathaushalt.
Beachten Sie: Silikathaltiges Gestein ist nicht zu verwechseln mit Calcium-haltigen Kalk! Ein Boden der nicht durch künstliche Maßnahmen in die Versauerung gezwungen wird, braucht keine Erhaltungskalkung! In einem gesunden Boden können Regenwürmer durch Ihre Aktivität den Bedarf des Bodens an Calcium leicht decken.
Bio-Lit
Diabas-Sand
TERRA PRETA
Terra Preta ist das portugiesische Wort für Schwarzerde. Durch die gerichtete Fermentation (EM) und Zugabe von Kohlenstaub werden organische Abfälle wie Mist, Kot, Grüngut und Küchenabfälle zu hochwertigen stabilen Humus gewandelt. Diese Art der Humusherstellung geht auf die Amazonasindianer zurück. In deren Gebiet konnten Böden gefunden werden mit bis zu 10% Kohlenstoffanteil. Diese Böden zeigen auch nach bis zu 7000 Jahren eine hohe Fruchtbarkeit.
Terra Preta
MISCHFRUCHTANBAU
Hier handelt es sich um eine Form des Ackerbaus, die dem Bestreben der Natur folgt, die Bodenoberfläche ständig bedeckt zu halten und den Boden vielfältig durchwurzelt. Im Mischfruchtanbau werden Getreide mit Ölsaaten gemischt angebaut und am Ende miteinander gedroschen. Die unterschiedlichen Vegetationszeiten ermöglichen eine höchstmögliche Bodendeckung. Die Pflanzen unterstützen sich auch gegenseitig im Wachstum, z.B. als Klettergerüst. Gegenseitige Behinderung im Wachstum der Pflanzen wird durch Auswahl geeigneter Mischungen verschwindend gering.
Mischfruchternte
EIGENE VERSUCHSFLÄCHEN
In den Jahren 2004 bis 2007 konnten wir auf eigenen Versuchsflächen verschiedene EM-Anwendungen und Sorten im Mischfruchtanbau testen. Leider lief dann der Pachtvertrag ab. Heute teilen uns viele EM-Anwender ihre Erfahrungen in Garten und Landwirtschaft mit. Gerne vermitteln wir diese Erkenntnisse an Sie weiter.
Versuchsfläche
PERMANENTANBAU
Bei diesem System ist der Boden auch, wie beim Mischfruchtanbau, ständig bedeckt. Die Einzigen Arbeiten die der Landwirt hier verrichtet sind säen und ernten: So wird z.B. vor der Getreideernte Klee in den Bestand, kurz vor der Getreideernte, gesät. Durch die Beschattung keimt der oberflächlich eingestreute Klee und sobald das Getreide geerntet ist, bekommt der Klee viel Licht und bildet sofort eine starke Blattmasse aus.
Permanent-Anbau
GESUNDE WIRTSCHAFTSKREISLÄUFE IM landwirtschaftlichen BETRIEB:
Ein wirtschaftlicher Betrieb definiert sich nicht über Höchstleistungen. Wer natürliche Zusammenhänge versteht und diese nutzt kann oft teure Hilfsmittel außen vor lassen. Geringe Produktionskosten ermöglichen hohe Gewinne im gesunden Leistungsmilieu.
Auch die direkte Vermarktung in der Region fördert die Gewinnspanne und ermöglicht einen, von globalpolitischen Entscheidungen, unabhängigen Betrieb.
AGRO-GENTECHNIK
Die Agro-Gentechnik bedroht kleinbäuerliche Strukturen. Mit der Einführung von Agro-Gentechnik ist der Ackerbau in biologischer Qualität nicht mehr möglich. Daher ist es nicht nur nötig, sich um biologische Kreisläufe zu kümmern, sondern sich klar gegen solche Bedrohungen zu äußern. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2006 die Zivilcourage gegründet. Informationen zu der Arbeitsgemeinschaft freie Bauern und Bürger finden Sie unter www.zivilcourage.ro.
Mit Ihrem Mitgliedsbeitrag bei der IG Agrar Impulse unterstützen Sie die Arbeit der Zivilcourage.
Zivilcourage mit Christoph Fischer
Impfungen
Auch bei diesem Gentechnikeinsatz kommt es zu vielfach bekannten Schäden mit zahlreichen Ernüchterungen. Notwendige Risiko-, Kosten-, Schaden- und Nutzenanalysen und Wirksamkeitsnachweise liegen bislang nicht vor. Die Unbedenklichkeit der Impfstoffe für Mensch und Tier wird nicht garantiert.
Wie man sich bei staatlich angeordneten Impfungen verhält, gehört zu den bedeutsamen Themen, die am Stammtisch besprochen werden. Bei so schwierigen Themen ist es besonders wichtig, gegenseitige Unterstützung und Solaridität zu erfahren. Mehr Informationen hierzu finden Sie unter www.ig-gesunde-tiere.de.
Weiterbildungen in Theorie und Praxis
Man lernt nie aus und um sich zu bilden, muss man manchmal über den Tellerrand schauen: In der Praxis brachten uns Lehrfahrten vielerlei Impulse: Ob nun innovative heimische Betriebe im Chiemgau oder EM-Betriebe in der Steiermark bis hin zu Waldsanierungsprojekten in Thailand - es freut uns immer neue Arbeitsweisen zu sehen, die uns zu neuen Sichtweisen im eigenen Betrieb führen können.
Im Winter, wenn es draußen wenig zu sehen und zu tun gibt, bieten wir die EM-Chiemgau-Winterseminare an:
In Tageskursen wird von Spezialisten über verschiedene Themen referiert, wie z.B. das Rosenheimer Projekt, Pflugloser Ackerbau im Biobetrieb, Gesteinsmehl, Mischfruchtanbau, EM-Management bei Hochleistungskühen...
Auch auf den EM-Tagen auf der Fraueninsel gibt es jedes Jahr Fachvorträge zur Landwirtschaft. Außerdem lädt die Umgebung zum geselligen Informationsaustausch zwischen Praktikern ein.
Als Mitglied der IG Agrar Impulse können Sie diesen Seminaren zu vergünstigten Preisen teilnehmen, außerdem bekommen Sie das Journal des österreichischen EM-Vereins "Multikosmos".
Ein Anmeldeformular für die Interessengemeinschaft Agrar Impulse finden Sie hier.
Lehrfahrt
Winterseminar
IG-Treffen mit Tipi




