Bodenaufbau

Erfahrungen zeigen, wie wichtig es ist Nährstoffkreisläufe im Ökosystem Garten zu schaffen. Durch "organische Abfälle", die durch Fermentation zu hervorragendem Dünger umgewandelt werden, schließt sich der Kreis von Geben und Nehmen. EM setzt einen Gesundungsprozess in Boden und Pflanzen in Gang. Dieser kann, je nach Konstitution des Bodens einige Zeit in Anspruch nehmen - und dann können Sie sich auf erstaunliche Ergebnisse freuen.

Garten

Gießen mit EM-aktiv

Mit EM-aktiv oder EM-blond wöchentlich 1:200 (50ml auf 10l Wasser) gießen oder laufend mit einer Lösung von 1:1000 (10 ml auf 10l Wasser) bewässern. Durch die Anreicherung des Bodens mit aufbauenden Mikroorganismen vollziehen sich wichtige Stoffwechselvorgänge in der Erde leichter. Diese fördern die Pflanzen während ihres Wachstums.

EM-aktiv

EM-aktiv

Mulchen

Eine Mulchschicht aus hochwertigem Material (z.B. fermentierter Rasenschnitt, gehäckselte fermentierte Stauden, gutes Heu) schützt vor Austrocknung, liefert notwendige Organik, Mineralien und Nährstoffe und fördert die Vitalität und Gesundheit der Pflanzen enorm. Mulch aus Heu hat sich auch bei Tomaten bewährt. Besonders während der Wintermonate ist eine schützende Mulchschicht aus fermentierten Häckselgut oder Rasenschnitt besonders empfehlenswert. Der Regenwurm dankt es Ihnen mit Humus und lockerer Erde.

Mulchen

Mulchen

Mineralische Versorgung des Bodens

Vulkanisches Urgesteinsmehl aus Diabasgestein versorgt den Boden mit Mineralien und Spurenelementen. Es bewirkt eine Säurebindung und lässt Tonminerale entstehen. Bio-Lit wird einfach auf den Boden gestreut und mit einer EM-aktiv Lösung (1:200) eingegossen. Mit seinem hohen Silikatanteil eignet sich Bio-Lit Urgesteinsmehl sehr gut, um mineralisch verarmte Böden zu gesunden. Pilzbefall ist meist ein Hinweis auf mineralisch verarmte Böden.

Bio-Lit

Bio-Lit

Kompost aufbereiten

Den Kompost können sie ebenso wie die Pflanzerde aufwerten. Dazu können Sie streufähiges Bokashi (2-5%) und Bio-Lit Gesteinsmehl (ca. 1 Sack Bio-Lit Gartenhit pro m³ Komposterde) verwenden. Ebenso kann fermentiertes Küchenbokashi die Umsetzung beschleunigen und wertvolle Organik für die Mikroorganismen liefern. Mit einer EM-aktiv Verdünnung (1:100) wird die Komposterde immer wieder geimpft.

Komposthaufen

Komposthaufen

Düngen mit EM-Bokashi oder schwarzem Gold

EM-Bokashi ist ein hervorragender natürlicher Dünger, der zusätzlich die Oxidation im Boden vermindert und die Pflanzen stressfreier wachsen lässt. Mit Bokashi können Gemüsegarten, Blumenbeete und Balkonkästen gedüngt werden. Düngebokashi kann man selbst aus Küchenabfällen herstellen oder als Fertigmischung kaufen.

Schwarzes Gold ist Hühnermistbokashi bei dem Kohle mit der Organik fermentiert wird. Es bringt sämtliche Vorteile von Bokashi mit sich und kann zusätzlich Nährstoffe langfristig im Boden binden, Humus aufbauen und so Auswaschungen vermeiden. Sie können auch Schwarzes Gold zum Vererden aufschütten und die so gewonnene Schwarzerde für Ihre Topfpflanzen nutzen.

Hühnermist-Bokashi

Hühnermist-Bokashi

Herstellung von Küchenbokashi

Man gibt die zerkleinerten Küchenabfälle (auch Gekochtes) in den speziellen Eimer, sprüht EM-aktiv (oder Preta-Streu oder pflanzliches fertiges Getreide-Bokashi oder EM-Keramikpulver) über das Bokashi und schließt luftdicht ab. Das wird solange wiederholt bis der Eimer voll ist. Das Bokashi ist, je nach Temperatur, nach 1-3 Wochen fertig, riecht angenehm säuerlich und kann einen weißlichen Belag auf der Oberfläche aufweisen. Die sich bildende Flüssigkeit als Dünger (1:1000) oder pur als Rohrfrei für Abflüsse verwenden.

Bokashi kann aus allen organischen Materialien (z.B. Mist, Strauchschnitt...) hergestellt werden. Wichtig ist dabei die anaerobe Fermentation mit EM. Ein Bokashi-Eimer ist nur für die Küchenabfälle nötig.

Küchenabfälle

Küchenabfälle

Die wichtigsten Komponenten zum Bodenaufbau haben wir für Sie im Einsteigerpaket "Gärtnerglück" zusammengestellt.

Einsteigerpaket Gartenglück

Einsteigerpaket Gartenglück

Weitere nützliche Informationen zum Garten finden Sie in unserer Broschüre "EM-Anwendungen im Rosenheimer Projekt".